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«Sie hat Pionierarbeit in Köniz geleistet»

Martha Häberli hat die Könizer Kultur geprägt und das Kinderbuchfestival etabliert – ab nächster Woche übernimmt Christine Wyss das Amt der Kulturbeauftragten.

«Ich sehe dem Wechsel mit weinendem und lachendem Auge entgegen», sagte Ueli Studer (svp). Der Könizer Gemeinderat hatte gestern zu einem Mediencafé geladen, um Christine Wyss als neue Kulturbeauftragte vorzustellen und Martha Häberli zu verabschieden. Die noch amtierende Kulturbeauftragte der Gemeinde Köniz geht am 31. Januar in Pension. «Martha Häberli hat Pionierarbeit in der Könizer Kultur geleistet», lobte Studer. Er hob das von ihr erarbeitete Kulturkonzept hervor. Zudem habe Häberli das Kinderbuchfestival Kibuk aufgebaut, welches «einmalig» sei und positiv zum Könizer Image beigetragen habe. «Mit Christine Wyss haben wir eine sehr kompetente Nachfolgerin gefunden», sagte Studer. Sie sei aus über 100 Bewerbungen ausgewählt worden. «Diese grosse Resonanz zeigt, welch guten Ruf die Könizer Kultur hat.» Für Wyss habe sich der Gemeinderat entschieden, weil sie als Kulturbeauftragte der Stadt Burgdorf und im Kanton Zug viel Erfahrung gesammelt habe. Wyss will die von Häberli begonnenen Projekte weiterführen. «Ich kann auf das Kulturkonzept, was eine umfassende Bestandsaufnahme ist, aufbauen», sagte Wyss. Das Kibuk werde sie zweijährlich weiterführen (siehe Kasten). Das diesjährige Festival haben Wyss und Häberli gemeinsam vorbereitet. «Was ich mir in Köniz erst noch aufbauen muss, ist das gute Netzwerk, über welches Martha Häberli verfügt», sagte Wyss. «Dabei werden wir sie aber nach Kräften unterstützen», schloss Studer an. Eigens dafür lud der Gemeinderat gestern Abend zum ersten Könizer Kulturapéro ein. «Diesen Anlass wollen wir institutionalisieren und einmal jährlich durchführen», sagte Studer. Die Premiere fand im kleinen Kreis statt – geladen waren Könizer Laienkünstler aus Musikgesellschaften und Chören – «die nächsten Apéros werden aber Grossanlässe», verspricht Studer.>

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