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Schallplatte für Jimy Hofer

Nur 17 964 Stimmen mehr, und er wäre Stadtpräsident geworden. Trotz der musikalischen Unterstützung von «Büezer-Freund» Gölä verpasste Jimy Hofer aber die Wahl ins Stadtpräsidium. Von den 24 000 Fans, die Gölä im Zürcher Hallenstadion jüngst zujubelten, waren wohl die wenigsten aus Bern.«La se la rede» singt der Mundart-Rocker und widmete dem Bronco ein Lied zum Wahlkampf. Reden, das tut Hofer nun im Berner Stadtrat – dies, obwohl er doch gar kein Politiker sein will.«La se la rede, la se la mache wie sie wei . . .»: Haben die Wähler ob so viel Liberalismus etwa kalte Füsse bekommen? Damit der rockende Stadtrat bei den nächsten Wahlen nicht auf Gölä zurückgreifen muss oder gar auf die Idee kommt, sein Wahlprogramm eigenhändig zu vertonen, schenken wir ihm eine schokoladene Schallplatte. Die süsse Scheibe wurde vom Belgier Roland Landuyt erfunden. Legt man sie auf den Plattenteller, ertönt «It’s now or never» von Elvis. Nähme sich Hofer diese Worte zu Herzen, bleibt uns ein Quäntchen Hoffnung, dass er beim nächsten Mal nicht mehr als Stapi kandidiert.Corinne Leuenberger>

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