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Zwei Punkte – mehr nicht

Der BSV Bern Muri hat beim 35:31-Sieg gegen Endingen erneut nicht überzeugt. Nur die erste Hälfte war gut.

Es hätte ein vergnüglicher Handballabend in der Halle des Nationalen Sportzentrums in Huttwil werden können. Der BSV Bern Muri hielt in der ersten Halbzeit mit einer guten Angriffsleistung den Aufsteiger aus Endingen sicher auf Distanz. Mit 23:14 führten die Berner nach 30 Minuten. Was aber danach geschah, passte zum durchzogenen Saisonstart des BSV Bern Muri. Die Berner verloren ihren Rhythmus, erzielten in der gesamten zweiten Halbzeit nur noch 12 Treffer und liessen deren 17 zu. Endingen verkürzte den Abstand bis auf drei Tore. Ohne die wichtigen Treffer des Routiniers Stephan Leiser, der in der letzten Viertelstunde fünf der sechs BSV-Tore erzielte, hätte gar noch die Gefahr eines Punktverlusts bestanden. BSV 35, Endingen 31: Die budgetierten zwei Punkte waren auf dem Konto. Aber mehr nicht.Kein überzeugendes SpielDer BSV Bern Muri hat in den ersten drei Saisonspielen sechs Punkte geholt. Keine der drei Partien gegen Gossau, Suhr und Endingen wurde aber in überzeugender Manier gewonnen. Dies gegen Kontrahenten, die für eine Teilnahme an der Abstiegsrunde gesetzt scheinen. Immer wieder gab es Lichtblicke wie die zweite Halbzeit gegen Gossau, die erste Halbzeit am Samstag gegen Endingen und in der Partie in Huttwil die Kaltschnäuzigkeit eines Tobias Baumgartner vom Penaltypunkt aus. Der 18-jährige Spielmacher war bei sieben Versuchen siebenmal erfolgreich. Immer wieder gab es aber auch ganz schwache Phasen, in denen die Berner sich in unnötige Schwierigkeiten brachten. «Wir wollten das Tempo hoch halten und weiter so spielen wie in der ersten Halbzeit», meinte Trainer Peter Bachmann nach dem Spiel vom Samstag. «Es spielte sich vor allem im Kopf ab, dass wir noch in eine unangenehme Situation geraten sind. Wir müssen lernen, wir man mit einem klaren Vorsprung umgehen muss.» Eine Leistungssteigerung tut not, vor allem wenn man die Namen der nächsten BSV-Gegner betrachtet. Die Berner treten gegen die beiden besten Teams im Schweizer Handball an. Am Freitag reisen sie zu Meister GC Amicitia, am Sonntag folgt das Heimspiel gegen Kadetten Schaffhausen. «Bedenken, dass die Mannschaft für diese Spiele nicht bereit sein wird, habe ich nicht», sagt Bachmann. «Gegen die Topteams ist die Situation anders, die Spieler werden mit einer anderen Einstellung ans Werk gehen.» Reto PfisterResultate Seite 14>

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