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Yakins Jahr der Superlative

Hakan Yakin, das schlampige Genie, wie es oft hiess, ist schon viele Male abgeschrieben worden. Doch der Fussballer hat mit 30 Jahren seine Karriere noch einmal spektakulär lanciert. Sein Jahr der Superlative hat sich auch finanziell gelohnt – in zwei Jahren in Katar soll er fünf Millionen Franken netto verdienen. 42 Skorerpunkte (24 Tore, 18 Assists) steuerte er in 30 Einsätzen zur YB-Vizemeisterschaft bei. Und Yakin spielte eine grandiose Euro, er erzielte alle drei Schweizer Tore am für den Gastgeber tristen Event. Yakin hat in den letzten sechs Länderspielen fünf Tore geschossen und vier vorbereitet, auch der neue Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld weiss die Dienste des Spielmachers zu schätzen: Yakin traf in der WM-Qualifikation mit einem fantastischen Freistoss beim 2:2 in Israel, er bereitete das Siegestor beim 2:1 in Griechenland mit einem Weltklassepass vor. Am Ende seiner Laufbahn hat sich Yakin mit vielen Kritikern versöhnt, er ist der Liebling der Fans in der ganzen Schweiz. Die WM 2010 ist jetzt sein Ziel. Unrealistisch? Man sollte Yakin, genau, nie abschreiben. Er ist auch neben dem Rasen immer für Überraschungen gut: Gerade hat er ein Fernstudium «Fussballmanagement» begonnen. (fdr)In dieser Rubrik werden bis Weihnachten 21 Geschichten aus dem Sportjahr erzählt. >

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