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«Yakin ist für uns der richtige Mann»

Mit «an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit» würden die Verhandlungen mit Murat Yakin bald erfolgreich abgeschlossen, sagt Thuns Präsident Markus Stähli. Yakin sei der richtige Trainer für den nächsten Schritt.

Thuns Präsident Markus Stähli ist von Beruf Jurist. Als solcher sind für ihn geschäftliche Angelegenheiten erst dann geregelt, wenn ein Vertrag unterschrieben ist. Und deshalb mochte er gestern auch noch nicht davon sprechen, sein Klub habe die Trainersuche erfolgreich abgeschlossen. Aber er sagte: «Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kommt es zwischen uns in den nächsten Tagen zu einer Einigung.» Uns, das meint in diesem Fall den Oberländer Challenge-League-Verein und den ehemaligen Schweizer Nationalspieler Murat Yakin. Der 34-Jährige, der letzte Saison die Verantwortung für die U21-Mannschaft der Grasshoppers trug, dürfte also neuer Thun-Trainer werden.

Schrittweise Entwicklung

Am Dienstag hatten die Thuner Yakin einen Vertragsentwurf zugeschickt. Noch am gleichen Abend besprachen der Exprofi und der Präsident einige Details. So akzeptiert Yakin, dass er seinen Assistenztrainer nicht selber auswählen wird. In Thun soll er mit dem bisherigen Assistenztrainer Eric-Pi Zürcher und mit Excaptain Andres Gerber zusammenarbeiten.

Über die finanziellen Bedingungen seines Engagements und über die Perspektiven, die er in Thun vorfindet, hatte sich Yakin mit dem FC Thun zuvor schon geeinigt. Die Oberländer wollen in der nächsten Spielzeit einen Schritt nach vorne machen, einen Platz an der Spitze der Challenge League peilen sie aber noch nicht für den nächsten Sommer an: «Ab der Saison 2010/2011 kommt der Aufstieg für uns in Frage», sagt Stähli. Geht alles gut, spielt die Mannschaft danach im neuen Stadion in Thun-Süd. Entsprechend soll in den nächsten Jahren das Kader den Erwartungen angepasst werden.

«Yakin ist für uns der richtige Mann für diese schrittweise Entwicklung», vertritt Stähli die Ansicht des Vorstands des FC Thun. «Bei Heinz Hermann, einem anderen Topkandidaten, spürten wir die Ambition, so rasch wie möglich in die Super League zurückzukehren.» Die Schritte sollen in Thun aber nicht zu gross werden. «Wir wollen verhindern, schon bald wieder über unseren Verhältnissen zu leben.»

Transfers als erste Aufgabe

Nach einem Jahr, in dem die neue Führung dem Klub einen rigorosen Sparkurs verordnet hat, soll nicht erneut alles aufs Spiel gesetzt werden. In den letzten Wochen hat die Vereinsleitung das Budget ausgearbeitet. 3,7 Millionen Franken sollen in der neuen Spielzeit aufgewendet werden. Eine von Yakins erste Aufgaben als Thun-Trainer wird es sein, zur Verpflichtung von jenen routinierten Spielern beizutragen, die den FC Thun weiterbringen auf dem langsamen Weg nach oben.

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