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Unendliche Geschichte

Am Sonntag endet die Frist für Transfers aus dem Ausland. Der FC Thun könnte dadurch in eine ungemütliche Situation geraten.

Torreich hat am Mittwochabend das vorletzte Testspiel des FC Thun geendet. Das 5:0 gegen den Erstligisten Münsingen machte das 3:4 gegen den FC Grenchen eine Woche zuvor vergessen.Eine ansprechende Leistung zeigte der argentinische Testspieler Marcelo Gutman von Fostiras Athen. «Er ist ein Spieler, den wir grundsätzlich gerne verpflichten würden», sagt Sportchef Helmut Dapp. Grundsätzlich aber möchten die Oberländer auch den Verteidiger Simone Gandolfo und den Schweden Alexander Malmström unter Vertrag nehmen. Beide hatten bei Probetrainings im Verlauf des Winters einen guten Eindruck hinterlassen.Nach wie vor gilt in Thun aber, dass durch Spielerverkäufe zuerst finanzieller Spielraum geschaffen werden muss, bevor sich ein Transfer realisieren lässt. Und so kommt das Ganze mittlerweile einer unendlichen Geschichte gleich. Weder Ari Nyman noch Vedran Jese, die sich auf Grund ihres Gehalts ganz oben auf der Thuner Streichliste befinden, haben bisher einen neuen Arbeitgeber gefunden. Nyman stand in Kontakt mit dem russischen Klub Terek Grosny, zu einer Verpflichtung kam es jedoch nicht. Ob Inter Turku Nyman zurückhaben will, ist noch offen. An Jese zeigt der US-Klub Columbus Crew Interesse. Damit Thun noch vom Abgang Jeses profitieren könnte, müsste der Wechsel bis am Sonntag über die Bühne gehen. Danach können Schweizer Klubs keine internationalen Transfers mehr tätigen, «und wir befänden uns plötzlich zwischen Stuhl und Bank», sagt Dapp. Unterdessen sitzen Gutman, Gandolfo und Malmström quasi auf gepackten Koffern und warten ab, was sich bis Sonntag in Thun noch tut. aww>

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