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Umstrittenes Programm

Die Rückkehr des 7-fachen Tour-de-France-Siegers Lance Armstrong in den Profisport wird weiterhin von Misstönen begleitet.

Lance Armstrongs Aktion «gläserner Athlet» wirkt gleich zu Beginn etwas undurchsichtig. Der siebenfache Tour-Sieger kündigte dem Anti-Doping-Experten Don Catlin und will stattdessen mit dem Dänen Rasmus Damsgaard zusammenarbeiten. «Wir werden weiterhin alles tun, um Transparenz und Ehrlichkeit seiner Testergebnisse zu sichern», sagte Armstrongs Manager Bill Stapleton. Wie zum Beweis veröffentlichte der umstrittene Rückkehrer Armstrong auf der Homepage seiner Stiftung «Livestrong» die Ergebnisse von Tests, die der Radsport-Weltverband UCI und Damsgaard durchgeführt hatten. Seit Armstrong sein kontrovers diskutiertes Comeback ankündigte, ist er laut «Livestrong»-Angaben schon 17 Mal kontrolliert worden. Doch die Trennung von Catlin nährt Zweifel. Nach Bekanntwerden seiner Comeback-Pläne hatte Armstrong Ende September Catlin stolz als den «glaubwürdigsten» Anti-Doping-Experten gepriesen. Er wolle mit Hilfe von Catlin alle Zweifel an seiner Leistung ausräumen, begründete Armstrong die Wahl. In den vergangenen Monaten wurden aber keine Resultate publik. Nun endete die Liaison wegen «Problemen administrativer, koordinativer und finanzieller Art», so Stapleton. Der neue Experte Damsgaard ist auch für das Anti-Doping-Programm von Armstrongs Astana-Equipe und Bjarne Riis’ Saxo-Bank-Team um Fabian Cancellara zuständig. si>

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