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Tigers von Lugano überfahren

Die SCL Tigers haben das zweite Duell gegen den

Schon vor dem ersten Bully der Partie gegen die SCL Tigers war für Steve Hirschi vom HC Lugano eines klar: «Wir wollen unbedingt einen Fehlstart, wie er uns vor acht Tagen widerfahren ist, vermeiden.» Damals führten die Emmentaler in der Resega nach 77 Sekunden mit 2:0. Hirschi, der Langnauer, stand damals gleich bei beiden frühen Gegentreffern auf dem Eis.. Letztlich setzten sich die Tessiner aber trotz vorübergehendem Dreitorerückstand im Penaltyschiessen durch. «Sofort parat sein» hiess also Hirschis Devise.Und parat waren sie, die Gastgeber. Schon nach 48 Sekunden hatten sie Tigers-Keeper Marc Kern zwei Mal bezwungen. Christian Weber wollte nach dem suboptimalen Saisonauftakt mit dem Goalie-Wechsel ein Zeichen setzen. Für den 20-jährigen ehemaligen SCB-Junior war es der zweite Einsatz in der NLA. Den ersten hatte er in der Saison 2007/08 mit dem SC Bern. Beim ersten Gegentreffer der Tigers nach 21 Sekunden sass Blum auf der Strafbank. Nach dem zweiten Verlusttor nahm Weber sein Timeout – also bereits nach rekordverdächtigen 48 Sekunden. Die Auszeit wirkte: Langnau kam ran, mehr noch, glich zum 2:2 aus. Doch die positive Reaktion wurde jäh gestoppt. Noch vor der ersten Pause brachte Helbling Lugano erneut in Führung. Obwohl Stammgoalie Matthias Schoder ab dem 2. Drittel wieder ins Tor der Emmentaler zurückkehrte, fiel die Entscheidung kurz nach Beginn dieses mittleren Abschnitts. Domenichelli und Hamilton brachten Lugano innerhalb von 38 Sekunden mit 5:2 in Führung. Am Ende gewann der Favorit gleich mit 8:3. Kaum flammte jeweils etwas Hoffnung im Spiel der Langnauer auf, waren die Luganesi «wie die Feuerwehr» zur Stelle. Auch in diesem Fall zum Leidwesen der «Brandstifter».Knie hält Belastung standSteve Hirschi, der von 1999 bis 2003 bei den Tigers gespielt hat, war auch im gestrigen Spiel einer der auffälligsten seines Teams. Nicht selbstverständlich: Nach seinen mehr als einjährigen Knieproblemen ist er wieder topfit. «Mein Knie hält sich sehr gut. Nur ab zu und verspüre ich noch leichte Schmerzen.» Insofern blickt der elegante «Saubermacher» optimistisch in die Zukunft, und setzt sich hohe Ziele: «Ich möchte schnell in die Nationalmannschaft zurück und am Olympia-Turnier 2010 in Vancouver dabei sein.» Selbstverständlich will er auch an der WM in Deutschland für die Schweiz spielen. Und in Sachen Klub? «Es ist nichts als logisch, dass ich mit Lugano die Schweizer Meisterschaft gewinnen will», sagt Hirschi. Von den Geldsorgen gehörtVon den Geldsorgen der SCL Tigers hat Steve Hirschi gehört. Obwohl er sich nicht «explizit darüber informiert hat.» Informationen erhielt er jeweils aus seinem Bekanntenkreis und den Verwandten. An ein Ende der NLA-Zeit der Tigers habe er nie geglaubt, sagt er. Es hätte noch immer einen Ausweg gegeben. Trotzdem hätte es für Steve Hirschi an seinem 28.Geburtstag, den er just gestern feierte, zur Feier des Tages nicht unbedingt ein 8:3-Sieg gegen die SCL Tigers sein müssen. rsz/msk>

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