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Rückschlag für den BSV

Ein personell dezimierter BSV Bern Muri hat gegen St.Otmar mit 28:32 verloren und nun vier Punkte Rückstand auf die St.Galler.

Die Spieler des BSV Bern Muri brauchten nach der gestrigen Partie einige Minuten, bis sie sich gefangen hatten und den Gang Richtung Garderobe antreten konnten. Viel Kraft hatte das Spiel gekostet, viele Emotionen waren im Spiel, und das Resultat war erst noch negativ. Die Berner hatten eine Partie verloren, der im Kampf um den dritten Rang erhebliche Bedeutung zukam. Der Rückstand auf das drittplatzierte St.Otmar ist auf vier Punkte angewachsen. Viele Vorwürfe konnte man dem BSV-Team aber nicht machen. Die Abwehr gewährte dem neunfachen St.Galler Torschützen Aliaksei Usik zu viele Entfaltungsmöglichkeiten. Die Berner gingen in der 35. Minute mit 19:15 in Führung, gerieten aber, personell dezimiert, in der Schlussphase ins Hintertreffen. Zusätzlich zu den verletzten Echaud, Hansen und Vonlanthen fiel nach 23 Minuten auch noch Stephan Leiser mit einer Blessur im Hals- und Nackenbereich aus. «Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Wir waren personell am Anschlag, und das Spiel wurde von Auswärtsschiedsrichtern geleitet», kommentierte Trainer Peter Bachmann den Spielverlauf. Die Referees David Wyss und Kevin Zowa hätten in der 35.Minute St.Otmars Kreisläufer Fabian Christ nach einem groben Foul an Sepp Schwander die rote Karte zeigen müssen. Auch sonst hinterliessen die jungen Unparteiischen einen wenig stilsicheren Eindruck. Reise nach RumänienHeute Mittag treten die Berner die Reise nach Bacau im Nordosten Rumäniens an. Die BSV-Handballer fliegen vom Belpmoos aus via München nach Bukarest. Anschliessend steht noch eine fünfstündige Busfahrt nach Bacau an. Cupfinal wohl in GümligenFestgelegt wurde auch der Austragungsort des Cupfinals. An der SHL-Präsidentenkonferenz wurde dem BSV Bern Muri das Heimrecht zugelost. Das Endspiel zwischen dem BSV und Amicitia Zürich findet am Sonntag, 17.Mai, 15.30 Uhr, voraussichtlich in der Mooshalle Gümligen statt. Die kleinere Arena im Berner Vorort wird der Wankdorfhalle auch für den Cupfinal vorgezogen, weil dort mehr Stimmung aufkommt und aus Zürich kein grosser Publikumsaufmarsch zu erwarten ist. Nur wenn eine Austragung in Gümligen nicht möglich sein sollte, wird in die Wankdorfhalle ausgewichen.Reto Pfister>

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