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Radprofi outet sich als Humanplasma-Kunde

Der Österreicher Bernhard Kohl spricht über die Blutbank. Eingefädelt wurde die Kooperation von Manager Stefan Matschiner.

Vor Wochenfrist war das Verfahren gegen die Firma Humanplasma eingestellt worden, nun dürfte es wiederaufgenommen werden: Bernhard Kohl, des Blutdopings überführter Radprofi, hat gestanden, Kunde der ominösen Wiener Blutbank gewesen zu sein. Der 27-jährige Österreicher sagte anlässlich einer Medienkonferenz, er sei in Begleitung seines Managers Stefan Matschiner dreimal bei Humanplasma gewesen und dort jeweils mit manipuliertem Eigenblut versorgt worden. Der von der «Soko Doping» inhaftierte Matschiner betreute unter anderen den Dänen Michael Rasmussen, der an der Tour de France 2007 vom Rabobank-Team wegen schweren Dopingverdachts als Leader aus dem Rennen genommen worden war. Die bezüglich Dopingproblematik in Österreich führende Zeitung «Kurier» sprach mit «bestinformierten Funktionären», die behaupten, unter den Humanplasma-Kunden sollen sich bis zu 120 Spitzensportler befunden haben – viele Österreicher, aber auch Deutsche. Sollten sich die Aussagen erhärten, wäre die Humanplasma-Affäre derselben Gewichtsklasse wie die Machenschaften von Eufemiano Fuentes zuzuordnen.mjs/dpa>

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