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Kuhn/Zumkehr: Medaille in Griffweite

Simone Kuhn und Nadine Zumkehr spielen an der EM um Bronze: Das Duo unterlag im Halbfinal den Deutschen Goller/Ludwig.

Simone Kuhn und Nadine Zumkehr haben an der EM in Sotschi (Russ) den grössten Erfolg ihrer gemeinsamen Karriere erreicht. Das Schweizer Duo zog in den Halbfinal ein, in dem es dann den deutschen Titelverteidigerinnen Sara Goller/Laura Ludwig unterlag. Nicht ein Schweizer Männerteam, sondern das Frauenduo Kuhn/Zumkehr spielt am Olympia-Ort von 2014 an der ersten gemeinsamen EM-Teilnahme um die Medaillen. Den entscheidenden Schritt machten die Luzernerin und ihre Berner Partnerin mit dem Viertelfinal-Sieg gegen die höher kotierten Österreicherinnen Doris und Stefanie Schwaiger. Nach 44 Minuten und zwei umkämpften Sätzen (23:21, 21:19) stand der Erfolg gegen die Olympia-Fünften fest. «Unser Vorteil war, dass sie als klare Favoriten ins Spiel gegangen sind und damit Probleme hatten», sagte Zumkehr. «Wir dagegen konnten befreit aufspielen.» Den erstmaligen Finaleinzug von Kuhn/Zumkehr auf internationaler Ebene verhinderten die als Nummer 2 gesetzten Deutschen Sara Goller/Laura Ludwig. Die Siegerinnen von 2008 gewannen die Partie 21:16, 24:22 und treffen im erneuten Spiel um Gold auf die Lettinnen Ingusa Minusa und Inese Jursone. Wie sehr Kuhn/Zumkehr selber über ihren Höhenflug überrascht sind, zeigt eine Aussage Zumkehrs: «Jetzt müssen wir unsere Flüge umbuchen, aber das machen wir natürlich liebend gern.» Gegnerinnen im Kampf um Rang 3 sind die topgesetzten Belgierinnen Liesbet van Breedam/Liesbeth Mouha. Heyer/Heuscher FünfteAusgeschieden und im fünften Schlussrang klassiert sind dagegen Sascha Heyer und Patrick Heuscher. Die Weltranglisten-Zehnten unterlagen im Viertelfinal den Weltmeistern Julius Brink/Jonas Reckermann aus Deutschland 15:21, 15:21. Heuscher nahm das Ausscheiden nach drei Finalqualifikationen auf der europäischen Tour gelassen. «Natürlich sind wir enttäuscht. Aber wir haben eine gute Partie gespielt», bilanziert der Thurgauer. si>

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