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Jetzt muss endlich ein Sieg her

Nach fünf Niederlagen in Folge braucht der EHC Biel in der Ligaqualifikation gegen NLB-Meister Lausanne endlich ein Erfolgserlebnis.

Biel, vor einem Jahr in der Ligaqualifikation gegen den EHC Basel mit 4:0 Siegen souverän in die National League A zurückgekehrt, steht heute in der Patinoire de Malley im Spiel 2 gegen den HC Lausanne vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Die Seeländer brauchen nach der 4:5-Heimniederlage am Dienstag unbedingt ein Break, um ihr angeschlagenes Selbstvertrauen wiederzufinden. «Jeder weiss, dass es in diesen Cuppartien um sehr viel geht, jeder Bieler Spieler weiss auch ganz genau, dass sein Arbeitsplatz in der höchsten Spielklasse gefährdet ist», sagt Torhüter Marco Wegmüller, vor Jahresfrist in den entscheidenden Aufstiegspartien Matchwinner der Seeländer. Von Caminada verdrängtDer 26-jährige Wegmüller, während zwei Spielzeiten Ersatzgoalie beim SC Bern, ist für Biel-Trainer Heinz Ehlers seit Wochen bloss noch zweite Wahl hinter Pascal Caminada. In allen bisherigen Playout-Partien gegen die SCL Tigers und Ambri-Piotta sowie im ersten Spiel gegen Lausanne war Wegmüller bloss Türöffner und Motivator an der Bande. «Der Trainer macht die Aufstellung, ich bin Profi genug, um seine Entscheidung zu akzeptieren, und bin da, um dem Team zu helfen», hält sich Wegmüller zurück, wenn es um die Frage geht, wie gross sein persönlicher Frustfaktor über seine Nichtberücksichtigung sei. «Probleme im Kopf»Woran es liegt, dass Biel nach einer durchwegs soliden Qualifikation plötzlich wie ein Absteiger auftritt, weiss auch Wegmüller nicht: «Es sind sicher verschiedene Gründe, die für unser Tief ausschlaggebend sein können. Das Hauptproblem liegt wohl vor allem in unseren Köpfen. Wir können den Ligaerhalt nicht mit spielerischen Mitteln sicherstellen, wir müssen die Serie mit harter Arbeit zu unseren Gunsten entscheiden», ist Wegmüller, dessen Vertrag bei den Seeländern ausläuft, überzeugt. Ob er von Trainer Heinz Ehlers, dessen Job bei einer weiteren Niederlage mit grosser Sicherheit in Gefahr geraten dürfte, noch eingesetzt wird, ist offen. Gegen Gérard Scheidegger, den HCL-Geschäftsführer, ist gestern wegen «verbaler Auseinandersetzung unter Funktionären» in Spiel 1 ein Verfahren eröffnet worden. René Hug>

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