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Gottéron fehlt ein Sieg zur erneuten Sensation

Die Gottéron-Fans erleben derzeit ein Déjà-vu: Gegen die ZSC Lions führt der Qualifikationssiebte in der Viertelfinalserie mit 3:0.

Titelverteidiger ZSC Lions droht in den Playoff-Viertelfinals das schnellstmögliche Ausscheiden. Das Team von Sean Simpson verlor gegen Gottéron mit 1:2 auch das zweite Heimspiel und liegt in der Serie 0:3 zurück. Das erste Drittel hätte die aktuellen Probleme der ZSC Lions besser nicht widerspiegeln können. Der Champions-League-Sieger übernahm zwar das Zepter und erspielte sich klarste Torchancen, doch brachte er den Puck erneut nicht am überragenden Gottéron-Torhüter Sébastien Caron vorbei. Zudem konnte das Heimteam im Startdrittel während sechs Minuten im Powerplay spielen, allerdings gelang den Lions in diesen Überzahl-Situationen erneut wenig bis gar nichts. In der 7. Minute kassierten sie gar einen Shorthander: Laurent Meunier konnte alleine auf ZSC-Goalie Lukas Flüeler losziehen und liess diesem keine Chance. Wie man ein Powerplay aufzieht, zeigte Gottéron in der 19. Minute; Verteidiger Philippe Seydoux traf zum 2:0 für die Gäste. Risiko- und fehlerlosDie Westschweizer, die mit dem zehnten Sieg in der zehnten Playoff-Partie gegen den ZSC ein kleines Jubiläum feierten, gingen kaum Risiken ein und hielten die Fehlerzahl minim. Wie bereits im Vorjahr – in den letztjährigen Playoffs wurde Titelfavorit Bern ausgeschaltet – scheint Gottéron just in der wichtigsten Phase der Saison in Bestform zu sein.Servette steht ein Jahr nach der ersten Playoff-Finalteilnahme der Klubgeschichte vor dem direkten Viertelfinal-Ausscheiden. Nach dem 1:4 bei den Kloten Flyers und dem 0:3 in der Serie dürfen sich die Genfer keinen Ausrutscher mehr erlauben. Mit Patrick von Gunten und Radek Hamr reihten sich zwei Verteidiger bei den Kloten Flyers in die Torproduktion ein. Für den Schlusspunkt sorgte Tommi Santala, der zwei Minuten vor Spielende bereits seinen siebenten Penalty der Saison verwertete. Das in der Qualifikation viel gescholtene Powerplay der Kloten Flyers liess am Dienstag wie zuvor schon in Spiel zwei kaum Wünsche offen. Die biederen Genfer bezogen die sechste Niederlage in Folge und die dritte in Serie seit dem Playoff-Auftakt – und dies gegen den vermeintlichen Wunschgegner. McSorley unverbesserlichBei Servette stand der Kanadier Louis Matte an der Bande, Headcoach Chris McSorley wurde von Einzelrichter Reto Steinmann für drei Spiele gesperrt. Zudem wurde McSorley, der am letzten Samstag in der ersten Drittelspause gegen Kloten die Schiedsrichter übel beschimpft hatte, mit einer Busse von 5000 Franken belegt. Erheblich verschärfend wirkte sich aus, dass der Trainer der Genfer ein Wiederholungstäter ist. In den letzten acht Jahren wurde McSorley schon 13-mal gebüsst.si>

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