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Faye glänzt beim Auftakt

5:3 hat Thun im ersten Saisonspiel Yverdon besiegt. Mann des Spiels war Pape Omar Faye. Der Senegalese erzielte drei Tore.

Das Spiel war fast zu Ende, als die Blicke der Thuner Trainer und Spieler etwas nervös zur Matchuhr gingen. Gegner Yverdon war eben das Tor zum 3:5 geglückt und die Gastgeber wollten nicht mehr ins Zittern geraten. Denn nach 55 Minuten hatten sie mit 5:1 geführt. Jocelyn Roux war da sein zweiter Treffer des Tages gelungen. Für die anderen Tore war Pape Omar Faye verantwortlich gewesen. Die Dosierung der Kräfte danach, dazu ein weniger entschiedenes Zweikampfverhalten, liessen Yverdon in der Schlussphase noch einmal herankommen. Bangen musste Thun letztlich aber nicht, wenig später war die Partie zu Ende und die Oberländer hatten die ersten drei Punkte der neuen Saison gewonnen. Von einer «optimalen Anfangsphase» sprach Murat Yakin hinterher. Unter Yakin kommt dem 22-jährigen Faye wieder die Position im Sturm zu. Die letzten eineinhalb Jahre, unter Yakins Vorgängern René van Eck und Hansruedi Baumann, hatte Faye jeweils im defensiven Mittelfeld agiert. «Ich fühle mich auf beiden Positionen wohl», sagte der Dreifachtorschütze zwar pflichtbewusst. Die Spielfreude war ihm gestern im Angriff aber anzumerken.«Trotz des Nachlassens können wir äusserst zufrieden sein», befand Faye. Auch Yakin wollte die Gegentore nicht überbewerten: «Wir haben viel für die Offensive getan. Da kann die Abwehr mal vernachlässigt werden.» Yverdons Treffern etwas Positives abgewinnen, konnte Sportchef Andres Gerber. «5:3 ist ein optimales Resultat: Das Team weiss, wozu es fähig ist. Es hat aber auch gesehen, woran es noch arbeiten muss. Das schützt vor Euphorie.»Alexander WäflerTelegramm Seite 12>

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