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Favre vor Entlassung

Hertha Berlin findet nicht aus der Krise. Nach dem 1:5 bei Hoffenheim dürften die Tage von Trainer Lucien Favre gezählt sein.

Für Lucien Favre und Hertha Berlin hat sich die Lage weiter verschärft. Der letztjährige Bundesliga-Vierte bezog in der 7.Runde die sechste Niederlage in Folge. An der Tabellenspitze liegen Hamburg, das Bayern München 1:0 schlug, und Leverkusen. Noch ist Lucien Favre Trainer von Hertha Berlin. Doch kein Bundesliga-Experte rechnet ernsthaft damit, dass dies noch lange so bleiben wird. Das 1:5 gegen Hoffenheim war eine Art Bankrotterklärung der Mannschaft, die letzte Saison – in allerdings deutlich besserer Zusammenstellung – noch um den Meistertitel spielte. Favre schien nach dem Schlusspfiff ratlos. Der Westschweizer sass nach der Partie noch lange Minuten auf der Trainerbank, sah ins Leere und sinnierte wohl über das 90-minütige Debakel. Was ihm durch den Kopf ging, wollte er nicht verraten: «Ich muss mir die Partie nochmals anschauen. Es bringt nichts, jetzt voreilig zu analysieren. Aber natürlich ist in dieser Situation niemand zufrieden.» Petric der MatchwinnerNach drei Pflichtspielen ohne Sieg, meldete sich Hamburg gegen die Bayern eindrücklich zurück. Die Hauptrolle im Spitzenspiel übernahm der Ex-Basler Mladen Petric. Der Kroate konnte nach Vorarbeit des 35-jährigen Zé Roberto, der letzte Saison noch für die Bayern spielte, in der 72.Minute zum einzigen Tor einschieben. Der Sieg der Hamburger war verdient. Das Revierderby in Dortmund endete wie so oft in den letzten Jahren mit einem Sieg von Schalke (0:1). Die kampfbetonte 134.Auflage vor etwas über 80 000 Zuschauern wurde nach einer halben Stunde durch das dritte Saisontor des Peruaners Jefferson Farfan entschieden. siMehr Auslandfussball Seite 14>

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