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Ein Schock zum Auftakt

Favorit Biel wird zum Auftakt der Ligaqualifikation von Lausanne mit einer 4:5-Niederlage nach Verlängerung geschockt.

Es ist eine ganze andere Geschichte, ob man als NLB-Meister die Ligaqualifikation bestreiten darf, oder aber seinen Platz in der National League A verteidigen muss. Diese Erfahrung musste nun auch der EHC Biel im ersten Duell gegen einen unbeschwert auftretenden HC Lausanne machen. Die Waadtländer schafften mit dem 5:4-Auswärtssieg auf Anhieb das wichtige Break. Die Seeländer sind damit in der morgigen Partie in der Patinoire de Malley bereits ernsthaft gefordert, denn ein 0:2-Rückstand in der Serie könnte sie in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Lausanne, das seinen Platz in der höchsten Spielklasse 2005 in der Ligaqualifikation gegen B-Meister Basel verloren hat, scheint durchaus über die Qualitäten zu verfügen, den Bielern den Platz im Oberhaus streitig zu machen. Das Team, das seit Ende Januar vom Duo Terry Yake und Hans Kossmann geführt wird, machte jedenfalls in der Startpartie einen soliden Eindruck.Die Seeländer, die zu einem grossen Teil das spielerische Element der körperlich harten Arbeit vorziehen, wirkten auch in diesem ersten von maximal sieben sportlichen Existenzkämpfen erstaunlich zurückhaltend. So überraschte es nicht, dass die deutlich aggressiver auftretenden Waadtländer im Startdrittel zwei Mal in Führung zogen. Die Antwort der Bieler liess zwar nach beiden Rückständen nicht lange auf sich warten, doch entschlossener und endlich auch mit der nötigen Härte spielten die Gastgeber erst im zweiten Abschnitt. Aber auch sie vermochten sich an ihrer erstmalige Führung mit dem zweiten Powerplaytor zum 3:2 (33. Minute) nicht lange zu erfreuen, denn den Besuchern gelang nur wenig später der Ausgleich zum 3:3. Das Team von Trainer Heinz Ehlers hatte zwar auch im letzten Abschnitt mehr Spielanteile, doch die Chancenauswertung der Bieler war einmal mehr ungenügend. Immerhin gelang dem Slowaken Jiri Bicek in der 51. Minute die erneute Führung, doch auch diese glich der vorbildlich kämpfende NLB-Meister wiederum aus. In der Verlängerung sorgte der Lausanner Gaillard nach 3:39 Minuten für die Entscheidung.

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