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Drei Schweizer Rekorde zum Auftakt

Martina van Berkel, Patrizia Humplik und Flori Lang sorgten zum Auftakt der Kurzbahn-EM in Rijeka für drei Landesrekorde.

Obwohl 12 der 17 im Einsatz stehenden Schweizer Schwimmer am ersten Tag der Kurzbahn-EM in Rijeka (Kro) ihre persönliche Bestzeit verbesserten, überstand keiner die Vorläufe. Am wenigsten fehlte Patrizia Humplik (18), um in die nächste Runde vorzustossen. Über 50 m Brust, nicht ihre Paradedisziplin, verpasste die Bernerin den Halbfinaleinzug nur um die Winzigkeit von einem Hundertstel. Humplik schlug als Vorlaufsiebzehnte in 31,59 an, womit sie um zwei Hundertstel unter dem einjährigen Schweizer Rekord von Céline Baillod blieb. Ihre eigene Bestzeit, die sie an den Schweizer-Meisterschaften Ende November erzielt hatte, verbesserte die gebürtige Kroatin um eine Zehntelsekunde. Der «Speed»-Test im Hinblick auf die 200 Meter von heute und die 100 Meter vom Sonntag ist Patrizia Humplik also geglückt. Martina van Berkel senkte über 200 m Delfin in 2:09,20 ihre eigene Bestmarke von Ende November gleich um 0,77 Sekunden. Als Vorlaufzehnte verpasste die 19-jährige Zürcherin die angestrebte Finalteilnahme um rund sieben Zehntel. Rückenspezialist Lang (25), der amtierende Vize-Europameister auf dieser Strecke, verbesserte als Startschwimmer der Lagenstaffel seinen Landesrekord vom Vorjahr über 50 m Rücken in 24,39 um zwei Hundertstel. Eine ausgezeichnete Leistung zeigte bei seinem ersten Einsatz an einer Europameisterschaft Martin Hohl vom SK Bern. Der 25-Jährige verbesserte seine persönliche Bestzeit über 400 m Crawl um 2,35 Sekunden auf 3:50,49. Dies, nachdem sich Hohl bereits vor zwei Wochen an der Schweizer Meisterschaft auf dieser Strecke um 1,75 Sekunden gesteigert hatte.Vier WeltrekordeBereits am ersten Tag in Kroatien gabs vier Weltrekorde – die Nummern 96 bis 99 in diesem Jahr (inklusive Langbahn) – zu verzeichnen. Im Halbfinal über 50 m Crawl war der Franzose Amaury Leveaux in 20,48 um 16 Hundertstel schneller als Roland Schoeman (SA) vor drei Monaten. Die drei weiteren Bestmarken fielen alle mit der 4x50-m- Lagenstaffel. Zunächst unterbot im ersten Vorlauf das italienische Quartett in 1:34,01 die zweijährige Bestmarke von Deutschland um 0,05 Sekunden. Eine Vorlaufserie später schlugen die Russen sogar in 1:33,77 an. Im Final am Abend schliesslich gewannen die Italiener in 1:32,91. Die Holländerin Marleen Veldhuis verbesserte über 100 Meter Freistil ihren eigene Europarekord um 23 Hundertstel auf 51,91 Sekunden. si/msk>

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