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Der SCB glänzte in Lugano

Im dritten Anlauf der

In dieser Saison hatte der SCB bis vor die Doppelrunde dieses Wochenendes nur gegen Lugano und Gottéron noch nicht gewonnen. Die Freiburger sind heute Gast in der PostFinance-Arena, die Lücke Lugano schloss er bereits gestern vor 4123 Zuschauern in der Resega. Martin Gélinas und Martin Plüss erzielten die beiden Tore, Marco Bührer feierte im 26.Spiel seinen dritten Shutout der Saison, den 55. der Nationalliga-A-Karriere. Lugano aber machte dem Berner Goalie die Aufgabe leichter als auch schon. Die Tessiner blieben zum zweiten Mal in Folge nach dem 0:1 am vergangenen Samstag ohne Treffer. Ihre gefährlichen Aktionen waren praktisch an einer Hand zu zählen und konzentrierten sich auf zwei Powerplay-Gelegenheiten im Schlussdrittel.Rüthemanns doppelte FeierDer SCB zeigte eine seiner besten Saisonleistungen. Ohne den weiterhin verletzten Patrik Bärtschi und ohne Alain und Pascal Berger, Etienne Froidevaux und Roman Josi, die in Herisau mit dem Juniorennationalteam den sofortigen Wiederaufstieg in die A-Gruppe anstreben, blieben Coach John Van Boxmeer nur noch sieben Verteidiger und zehn Stürmer. Die Konzentration der Kräfte aber scheint seinem Team nicht geschadet zu haben. Der SCB hielt das Tempo von Beginn weg hoch, war physisch präsent und liess die Luganesi nie richtig ins Spiel kommen. Die Tessiner, die die ersten beiden Saisonbegegnungen 5:2 und 3:0 gewonnen hatten, vermochten sich öfters kaum aus dem eigenen Drittel zu lösen. Vor allem der erste Sturm mit Christian Dubé, Simon Gamache und Martin Gélinas machten regelmässig Druck. Gamaches Formkurve zeigt weiter klar aufwärts.Stark spielte aber auch Ivo Rüthemann, der in Lugano gleich doppelter Jubilar war. Der Ostschweizer feierte gestern seinen 32.Geburtstag und bestritt in Lugano auch das 500.Spiel für den SCB. Er findet sich immer besser mit Martin Plüss. Sébastien Bordeleau, der gestern zum zweiten Mal in Folge den Vorzug vor Ramzi Abid erhielt, liess sich von den Leistungen seiner Sturmpartnern inspirieren und leitete mit einem Solo das entscheidende 2:0 ein. Trotzdem dürfte die siebte Saison beim SCB für den 33-jährigen französisch-kanadischen Doppelbürger die letzte sein. Es ist nicht anzunehmen, dass der Klub seine Option ausüben und den Vertrag mit ihm um eine weitere Saison verlängern wird. Bordeleau befindet sich nicht nur im Formtief, er zog im Oktober mit einem ungeschickten Interview in der französischen Sportzeitung «Equipe» auch den Unwillen von Trainer und Sportchef auf sich.Interesse an Peltonen?Der Name eines möglichen Nachfolgers für ihn tauchte gestern auf: Ville Peltonen scheint Ende Saison seine Zelte in der NHL abbrechen und nach Europa zurückkehren zu wollen. Der 35-jährige Finne spielt momentan für die Florida Panthers. Zwischen 2004 und 2006 war er ein erstes Mal in der Schweiz und beim HC Lugano. Er ist an einer erneuten Verpflichtung Peltonens interessiert. Gemäss Tessiner Quellen haben aber auch der SCB und die ZSC Lions ihr Interesse deponiert. Daniel GermannTelegramm Seite 25>

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