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Contador eine Klasse für sich

Zum zweiten Mal nach 2007 hat Alberto Contador (26) die Tour de France gewonnen. Der Triumph fiel diesmal deutlicher aus.

Bei seinem Tour-Sieg vor zwei Jahren büsste Alberto Contador im zweiten grossen Zeitfahren 1:27 Minuten auf Cadel Evans ein und rettete das Maillot jaune gegen den Australier um 23 Sekunden. Diesmal trumpfte er in Annecy gross auf und schlug sogar einen Spezialisten wie den Schweizer Fabian Cancellara. Das rief die Zweifler auf den Plan. «Ich stehe an 365 Tagen des Jahres für Kontrollen zur Verfügung. Die Tests sind nötig und gereichen dem Radsport, den ich sehr liebe, nur zum Vorteil», erklärte der Spanier, nachdem er zunächst Fragen zum Thema Doping unbeantwortet liess. In der Affäre um die «Operacion Puerto» jedenfalls tauchten die Initialen A.C. in den Unterlagen auf, und der Blutbeutel Nummer 31 wurde dem Madrilenen zugeordnet. Contador behauptet, sein Name sei irrtümlich auf der Liste gelandet und der Weltverband UCI habe ihn nach vier Tagen aus der Rubrik gestrichen.Auch mental starkIn Alberto Contador hat der stärkste Kletterer und einer der besten Zeitfahrer die Tour gewonnen. Und der Spanier musste nicht nur gegen die Konkurrenten kämpfen, sondern auch gegen die Gegner im eigenen Team. In mentaler Hinsicht hat Contador eine phänomenale Leistung erbracht: die Isolation meistern, die Nadelstiche von Lance Armstrong verschmerzen. Am Samstag bei der Bergankunft auf dem Mont Ventoux bestanden sowohl der Träger des Maillot jaune wie auch der siebenfache Sieger den letzten grossen Test. Contador beschränkte sich auf die Überwachung von Andy Schleck, Armstrong nahm dessen älteren Bruder Fränk ins Visier, der noch auf Platz 3 vorstossen wollte. «Wir waren unter den Favoriten die einzigen Fahrer, die Contador angriffen. Die Schlecks haben in dieser Rundfahrt ihr Zeichen hinterlassen», erklärte Fränk Schleck, der Fünfter wurde. Sein jüngerer Bruder Andy erreichte gar den 2.Schlussrang. Der begehrte letzte Etappensieg auf den Champs-Elysées wurde eine klare Beute von Mark Cavendish, der so zu seinem sechsten Etappenerfolg kam. siMehr zur Tour de France Seite 12/13>

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