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Büne Huber knöpft sich «Fussball-Pussys» vor

«Ich habe die Schnauze voll von den Fussballern», flucht der Sänger von Patent Ochsner. Teilen Sie seine Meinung?

Büne Huber redet sich im Gespräch mit Teleclub in Rage. Foto: Screenshot
Büne Huber redet sich im Gespräch mit Teleclub in Rage. Foto: Screenshot

Büne Huber ist ein Wort-Akrobat und um eine eindeutige Meinung selten verlegen. Zudem hat der Gründer und Sänger von Patent Ochsner eine grosse Passion für den Sport: Schon seinen Vater hatte er zu Spielen des SC Bern begleitet, und auch heute ist er regelmässig in der Postfinance-Arena anzutreffen.

So auch am Dienstagabend, und da bot sich dem TV-Sender Teleclub die Gelegenheit, mit Huber über seine Leidenschaft zu reden. Der Besuch eines SCB-Spiels sei für ihn Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich, sagte der 54-Jährige, der unweit des Stadions wohnt und den Torjubel der Fans manchmal auf seinem Balkon hört.

Büne Huber spricht Klartext: «Fussball? Pussy-Zeug!»Grossartiges Pauseninterview beim Playoff-Final: Büne Huber zerlegt den Fussball in seine Einzelteile. Die ganze Story gibts hier: http://bit.ly/1Xfi4ChPosted by Bluewin Sport on Dienstag, 5. April 2016

Büne Huber im Gespräch mit Teleclub-Moderatorin Annette Fetscherin. Quelle: Facebook/Bluewin

Auch wenn nebenan YB trifft, bekommt das Huber zuweilen mit – doch im Gegensatz zum Eishockey lässt ihn das zunehmend kalt. Mehr noch: Im Interview mit Telelcub-Moderatorin Annette Fetscherin nutzte der Mundartsänger die Chance, mit dem Fussball richtiggehend abzurechnen. Sein Fazit: Aus dem Fussball ist ein Scheiss-Sport geworden.

Huber redet sich regelrecht in Rage, kritisiert die überall tätowierten Spieler und das Gebaren der Schwalbenkönige, diesen «Pussys, die immer im Strafraum stürzen» und nennt namentlich Basel-Mittelfeldspieler Renato Steffen als Beispiel für diese Unkultur. «Ich habe die Schnauze voll von Fussballern», zetert Huber. Er werde aus diesem Grund auch die bevorstehende Fussball-EM nicht schauen. Bei der WM schalte er schon länger nicht mehr ein – denn auch die Fifa ist ihm ein Dorn im Auge.

Vor allem nervt ihn überdies, dass die gut bezahlten Profis mit ihrem Verhalten ein Vorbild für die Kinder sind. «Wenn ich in Italien den Buben am Strand beim Fussballspielen zuschaue, stehen sie alle beim Freistoss wie Ronaldo. Und alle spucken. Und dann fliegt ein Scheiss-Ball irgendwo in eine Gelateria. Und dann heulen sie.» Hockeyspieler seien demgegenüber Männer, findet Huber.

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