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Baden ist derzeit gut unterwegs

Beim YB-Gegner Baden freut sich Trainer Mirko Pavlicevic auf das Wiedersehen mit seinem Landsmann Vladimir Petkovic.

Heinz Gassmann hat als Präsident des FC Baden einen Festtag vor sich. Als Funktionär der Aargauer hat er schon ganz andere Zeiten erlebt, 2002/03 etwa, als sich Verbindlichkeiten von 700000 Franken angehäuft hatten, die Existenz des Klubs bedroht war und eine Sanierungsaktion erforderte. Nun hat sich YB angesagt, und das dürfte das schmucke Kleinstadion Esp gut füllen. «Je nach Wetter kommen vielleicht 3500 bis 4000 Zuschauer», glaubt Gassmann. Er freut sich, natürlich, aber die ganze Geschichte hat auch einen erheblichen finanziellen Haken: statt rund 1000 Franken wie bei normalen Meisterschaftsrunden kosten die Sicherheitsvorkehrungen etwa das 24-fache.Dabei könnte der Verein, der mit einem 600000-Franken-Budget haushaltet, Zusatzeinnahmen gut gebrauchen. Die erste Mannschaft ist in der 1.Liga bestens unterwegs, führt die Gruppe 3 nach 5 Runden ungeschlagen an und soll in dieser Saison die Aufstiegsspiele zur Challenge League erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, investieren die Amateure vier Trainings pro Woche. Als Trainer steht Mirko Pavlicevic in der Verantwortung. Der bald 44-jährige Kroate weiss, was es braucht, um auf höchster nationaler Ebene Erfolg zu haben. 1993 wurde er mit Aarau völlig überraschend Schweizer Meister. Heute trifft Pavlicevic wieder einmal auf seinen Landsmann Vladimir Petkovic, dem er in seiner fussballerischen Laufbahn schon mehr als einmal begegnet ist. Und er freut sich auf einen Gegner, «der nicht viele Schwächen hat. YB ist gegenwärtig die beste Mannschaft des Landes».Der Kopf der Badener auf dem Feld ist der bald 33-jährige Daniel Tarone, der eine lange Karriere als Profi bei Zürich, Aarau, Bellinzona und Schaffhausen hinter sich hat. «Er ist unser Denker und Lenker», sagt Pavlicevic, zu dessen Kader auch Ivan Previtali und Marko Milosavac gehören. Previtali hat eine Vergangenheit beim FC Aarau. Milosavac wurde 2002 mit der Schweiz in Dänemark U17-Europameister. Pavlicevic machte sich aber keine falschen Hoffnungen. Die Ausgangslage ist gegeben, seine Badener sind der krasse Aussenseiter. Aber eine Vorgabe sollen seine Spieler erfüllen: «Wir wollen mit einer guten Organisation den Young Boys das Leben schwer machen.» Peter M. Birrer>

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