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Auch Aarau winkt ab

Am Sonntag schliesst in der Schweiz das Transferfenster für Spieler aus dem Ausland. Hakan Yakin ist immer noch zu haben.

Hakan Yakin hat ein Fernziel, und er lässt keine Gelegenheit aus, es zu betonen: Er will mit der Nationalmannschaft an die WM 2010. Aber das geht nur, wenn er Al Gharafa in Katar so schnell wie möglich verlässt, nach Europa zurückkehrt und so wieder ins Blickfeld von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld kommt. Die Super League bietet sich als nächstliegender Ausweg an, weil in der Schweiz das Transferfenster erst am Sonntag schliesst. In den letzten Wochen sind bereits mehrere Bemühungen unternommen worden, Yakin den Weg in seine Heimat zu ebnen. An einigen Adressen wurde er angeboten, in Luzern und Vaduz, in Neuenburg und Aarau. Aber im Brügglifeld winkt Sportchef Fritz Hächler ab: «An seinen Qualitäten zweifeln wir keineswegs. Aber er passt nicht in unser Gesamtkonzept.» Hächler hat Mühe mit der Vorstellung, Yakin zu verpflichten, weil das erheblichen Erklärungsbedarf nach sich ziehen würde: «Wie soll ich das unseren Sponsoren plausibel machen? Wir sind ein kleiner Klub mit einem 7-Millionen-Budget. Wenn Xamax das macht, wäre das etwas anderes. Aber wir doch nicht.» Fakt ist: Al Gharafa schickte eine Übernahmeofferte nach Aarau. Zu Lohnverhandlungen oder Gesprächen mit dem Spieler ist es nicht gekommen. Hächler, der Grossbauer aus Staufen, setzte den Spekulationen eigenhändig mit einem Telefonat in den Wüstenstaat ein Ende. Yakin in Aarau, das wäre ihm doch ein bisschen zu viel gewesen. pmb>

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