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A-Probe bestätigt

Radprofi Davide Rebellin war an den Olympischen Spielen in Peking gedopt. Dies bestätigte Italiens Olympisches Komitee.

Einen Tag nach den Anschuldigungen durch Medienberichte bestätigte Italiens nationales Olympisches Komitee Coni, dass der 38-jährige Radprofi Davide Rebellin an den Olympischen Spielen in Peking gedopt war. «Das ist unmöglich. Ich habe nichts getan», liess der Betroffene von seiner Frau und Managerin Selina Rebellin auf Anfrage der «La Gazzetta dello Sport» mitteilen. Rebellin hatte im olympischen Strassenrennen hinter dem Spanier Samuel Sanchez und vor Fabian Cancellara Silber gewonnen. Der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger dürfte somit Rebellins Silbermedaille erben. «Das System funktioniert. Wichtig ist, dass die Dopingkontrollen wirksam sind. Ob ich Silber oder Bronze habe, spielt eine nicht so grosse Rolle», sagte Cancellara, Das Coni wird von Rebellin im Falle einer Verurteilung zudem die Medaillenprämie in der Höhe von rund 113000 Franken zurückfordern und ihn wegen Verstosses gegen das italienische Antidopinggesetz bei der Staatsanwaltschaft in Rom anzeigen. Ramzi und SchumacherAuch der deutsche Radprofi Stefan Schumacher gehört zu den sechs Athleten, die bei Nachkontrollen der Pekinger Olympiaproben positiv auf Doping getestet wurden. Das Internationale Olympische Komitee hatte mitgeteilt, sechs Olympiastarter, darunter zwei Medaillengewinner, seien bei Nachkontrollen positiv auf Cera-Blutdoping getestet worden. Bei den Medaillengewinnern handelt es sich neben Rebellin um den 1500-Meter-Olympiasieger Rashid Ramzi (Bahrain). Mehrere Nachrichtenagenturen nannten dazu die Namen der offenbar ebenfalls überführten griechischen Geherin Athanasia Tsoumeleka (9. in Peking, Olympiasiegerin von 2004), der kroatischen 800-Meter-Läuferin Vanja Perisic (out als Vorlaufsechste) und der kubanischen Gewichtheberin Yudelquis Contreras (als Yudelquis Maridalin Sechste in der Kategorie bis 53 kg). si/dpa >

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