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Am Ende ging die Rechnung auf

Wirklich in Fahrt kamen die SCL Tigers gegen

Zu Saisonbeginn waren es vor allen Dingen die Auswärtsspiele gewesen, die den SCL Tigers Punkte eingebracht hatten. In letzter Zeit dagegen sorgten die Langnauer mehrheitlich in der Ilfishalle für Zählbares. Von den letzten sechs Heimspielen haben die Emmentaler nun deren fünf gewonnen. Ein Fakt, gegen den die Tigers-Fans gewiss nichts vorzubringen haben. Am Ende aber ist die Hauptsache sowieso die, dass die Punkte, die zur Playoff-Qualifikation nötig sind, zusammenkommen. Wo, wie und wann, spielt eigentlich keine Rolle. Hohe Stil- und Kürnoten in der Qualifikation punkto Punkte sind das Los oder der Auftrag, je nach dem, der wohlhabenden Konkurrenz aus Bern, Zürich, Lugano oder Davos. Punkte und höchste Stilnoten gab es gestern für die SCL Tigers gegen Servette. Drei Zähler für den Sieg und hohe Stilnoten für den entscheidenden Treffer von Matthias Bieber. Mit einer Pirouette leitete Bieber sein Tor zum 4:3 ein. Ein Tor ganz in Lambiel-Manier und auch von Andreas Camenzind, der das 1:0 auch per Dreher erzielt hatte. Rhythmus nicht gefundenServette hatte zuletzt in fünf Auswärtsspielen nur sechs Tore kassiert. Und auch die SCL Tigers taten sich über weite Strecken sehr schwer, überhaupt zu wirklichen Chancen zu kommen. Vielen Pucks vermochten die Emmentaler nicht die Chance zu geben, im Tor zu landen. Und das lag nicht allein an der Absenz von Claudio Moggi, der gestern auf Grund von Rückenproblemen neu auf der Verletztenliste erschien und dessen Einsatz auch für heute fraglich ist. Dafür ist Alan Tallarini wieder so von seiner schweren Hirnerschütterung genesen, dass er spielen kann. Tun wird er dies vorerst mit einer B-Lizenz in Olten. Servette gehört definitiv nicht in die Kategorie der leicht zu spielenden Gegner. Die Mannschaft von Coach Chris McSorley agiert mit viel Konzept und Routine. Eine Equipe ausserdem, die defensiv zu den stabilsten der Liga zählt. Selbst nach dem Führungstreffer von Andreas Camenzind in der 8.Minute – in Unterzahl notabene – taten sich die Einheimischen schwer, in Schwung zu kommen. Es lag auch an Servette, welches seinem Gegner wenig Zeit und Raum lässt in dessen Entfaltung, dass das Spiel von Langnau oft fahrig und unkonzentriert wirkte. Nicht selten kamen die Langnauer einen Schritt zu spät, wurde die Puckannahme auch zu einem Stück Glückssache oder spielte man den Pass auf den Mitspieler zu ungenau. Ein gefälliger Spielfluss kam insofern nicht auf. Dennoch erkämpften sich die Tigers den wichtigen Sieg. Eric Healey gelang in seinem sechsten Spiel für die SCL Tigers bereits der dritte und vierte Treffer. Der Amerikaner traf nach einem gewonnenen Bully im offensiven Drittel zum 2:1. Allerdings vermochte auch diese neuerliche Führung den Einheimischen das Leben nicht wirklich entscheidend zu erleichtern. Kam erschwerend hinzu, dass sich die Gastgeber mehr als einmal in einem ungeeigneten Moment eine Strafe einhandelten. Nachdem Topskorer Kolnik knapp drei Minuten nach der SCL-Führung das 2:2 gelungen war, war es Deruns, der die Genfer kurz vor Ende des Mitteldrittels sogar erstmals in Führung brachte. Ein Tor in Überzahl. Genau wie der zweite Treffer von Healey zum 3:3. Michael Schenk>

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