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Adieu Serena

Swetlana Kusnezowa hat am French Open Serena Williams in einem packenden und intensiven Viertelfinal knapp bezwungen.

Vor einem Monat hatte Serena Williams, von Dinara Safina auf Platz 2 verdrängt, vollmundig erklärt, sie sei die wahre Nummer 1. Die Amerikanerin, Gewinnerin von zehn Grand-Slam-Titeln, vergass offensichtlich, dass die Weltrangliste weder vergangene Meriten noch das Potenzial berücksichtigt, sondern die Leistungen in den letzten zwölf Monaten spiegelt. Jedenfalls verlor die jüngere der Williams-Schwestern am Tag nach ihrer provokanten Aussage gleich gegen Patty Schnyder.

Nun konnte die 27-Jährige ihrem Anspruch auch in Paris nicht gerecht werden: Sie unterlag gestern im Viertelfinal der Russin Swetlana Kusnezowa (WTA 7) 6:7, 7:5, 5:7. Im zweiten Durchgang, übertrat die Russin bei einer 4:1-Führung den Fuss, worauf sich das Blatt zu wenden begann. Doch am Schluss setzte sich die couragierte Aussenseiterin durch. Williams, eine notorisch schlechte Verliererin, fand für ihre Bezwingerin keine lobenden Worte: «Ehrlich gesagt habe ich wegen mir verloren und nicht, weil sie etwas Besonderes gemacht hätte.»

Kusnezowa war dies egal; für sie zählt einzig der heutige Match gegen Samantha Stosur (Au/WTA 32). Den anderen Halbfinal bestreiten Dominika Cibulkova (Slk/WTA 19) und Safina, die in Paris die Chance hat, ihren Nummer-1-Status mit dem ersten Grand-Slam-Titel zu untermauern. (ar)

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