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In Basel haben zwei Verteidiger ein Heimspiel

Nicolas Schindelholz und Timm Klose, zwei Basler, treten heute mit dem

Mit dem Cupspiel gegen Amicitia Riehen steht für den FC Thun heute eine Pflichtaufgabe an. Ein Aufeinandertreffen mit einem Zweitligisten, ausgetragen in einem kleinen, alten Stadion ist nicht das, wovon Profifussballer träumen. Und dennoch hat die Partie für Timm Klose und Nicolas Schindelholz eine besondere Bedeutung. Erstmals seit ihrem Wechsel vom FC Basel zum FC Thun spielen sie wieder im Baselbiet. Die «strenge» Beobachtung interessierter Bekannter ist ihnen daher gewiss. «Ich werde zwar von meiner Familie und meinen Freunden auch bei den Heimspielen unterstützt», sagt Schindelholz, «diesmal werden aber noch ein paar Verwandte mehr zum Spiel kommen». Klose, Mitspieler und guter Kumpel, nickt derweil. Support, darin sind sich die beiden einig, ist wichtig: «Wir brauchen Unterstützung.»Schindelholz und Klose weisen Parallelen auf. Beide sind Verteidiger und 21 Jahre alt. Und dieselbe Postadresse haben sie auch: Sie bilden in Thun eine Wohngemeinschaft. «Wir waren bereits beim FC Basel gute Kollegen», erläutert Klose. Beim Traditionsverein gehörten die zwei Spieler der U21-Auswahl an. Im Sommer forcierten sie nach eigenen Angaben beide den Wechsel zu den Berner Oberländern. «Ich wollte in Basels Fanionteam nicht Verteidiger Nummer fünf sein. Ich will mich entwickeln, und dafür brauche ich Spielpraxis», erklärt Klose. Im Gegensatz zu Schindelholz hatte er Aufnahme in die 1. Mannschaft gefunden. Gespielt aber hatte auch er ausschliesslich in der 1. Liga. Der Wechsel hat sich für die beiden als richtig erwiesen, meinen sie. «Murat Yakin ist ein guter Trainer. Er hat einen enormen Erfahrungsschatz und weiss, wie sich ein Verteidiger zu verhalten hat.» Davon würden sie profitieren. Ausserdem begrüssten sie die ruhige Art Yakins: «Man kann auf ihn zugehen und mit ihm sprechen. Dabei bleibt er ruhig, und er ist wohltuend geduldig.» Die Stadt Thun gefällt ihnen ziemlich gut. Schindelholz sagt: «Die Stadt hat durchaus ihren Reiz mit diesem Fluss» – und meint die Aare. Neben- oder gegeneinanderBeim FC Thun sind Klose und Schindelholz auch Konkurrenten. Das derzeit praktizierte 3-1-4-2-System ermöglicht ihnen aber, gemeinsam aufzulaufen. Zu Saisonbeginn hatte Schindelholz noch zusehen müssen. «Es war hart, ihn auf einmal draussen zu sehen», sagt Klose rückblickend. In der U21 Basels hatten sie beide gespielt. Das tun sie nach dem Systemwechsel auch in Thun, und freilich finden sie das gut. «Wir ergänzen uns ausgezeichnet», glaubt Schindelholz.Auf das Cupspiel (17 Uhr, Buschwilerhof) freuen sie sich. «Riehen wird sehr motiviert sein. Wir müssen seriös ran», mahnt Schindelholz. Ein Ziel für den Cupbewerb ist nicht definiert worden. «Da gibt es nichts zu diskutieren», sagt Klose, gemäss Schindelholz ein Spassvogel. «Wir spielen und gewinnen sechs Mal.» Adrian Horn>

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