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Hamilton: Dominator der Nacht

Lewis Hamilton hat den Nacht-Grand-Prix von

Ein Jahr nach dem unter skandalösen Umständen errungenen Triumph von Fernando Alonso gibts diesmal am Dominator nach knapp zweistündiger, strapaziöser Fahrt durch die hell erleuchteten Strassen Singapurs nichts zu deuteln. Lewis Hamilton brauchte keine «Hilfe von aussen» beziehungsweise kein unfaires Handeln der Teamleitung, um seinen Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Der aus der Pole-Position gestartete Engländer hatte das Geschehen auf dem Marina Bay Street Circuit jederzeit unter Kontrolle und fuhr überlegen dem zweiten Sieg in diesem Jahr nach jenem in Ungarn entgegen. «Das war das perfekte Ende eines fantastischen Wochenendes», freute sich Hamilton. «Ich bin auch froh, mich für den Fehler in Monza rehabilitiert zu haben.» Zwei Wochen zuvor hatte er mit einem selbstverschuldeten Unfall in der letzten Runde den 3. Platz auf fahrlässige Weise aus der Hand gegeben. Fehler der DeutschenWeniger souverän spulten die vorerst engsten Verfolger Hamiltons ihr Pensum ab. Die Deutschen Nico Rosberg und Sebastian Vettel brachten sich mit Fehlleistungen gleich selber um die Möglichkeit, den Leader über die gesamte Distanz zumindest unter Druck zu setzen – und ihn womöglich zu Fehlern zu verleiten. Rosberg überfuhr nach dem ersten Zwischenhalt beim Wiedereintritt auf die Strecke die Sicherheitslinie, musste auf Geheiss der Stewards einmal den Umweg durch die Boxengasse nehmen und fiel so hoffnungslos zurück. Das gleiche Verdikt wurde gegen Vettel ausgesprochen; ihm wurde die überhöhte Geschwindigkeit (101,4 statt der erlaubten 100 km/h) nach dem zweiten Stopp zum Verhängnis. Weil Vettel trotz des Missgeschicks vor WM-Leader Jenson Button und dem Gesamtzweiten Rubens Barrichello noch Vierter wurde, waren die Veränderungen in der Fahrerwertung marginal. Vettel machte auf das Duo lediglich einen beziehungsweise zwei Punkte wett und liegt vor den letzten drei Grands Prix der Saison 25 Punkte hinter Button. Als Zweitplatzierter war Timo Glock zum zweiten Mal nach einem Grand Prix bei der Siegerehrung dabei. Im Vorjahr in Ungarn war der Deutsche im Toyota ebenfalls als Zweiter abgewinkt worden. Mit Rang 3 sorgte Fernando Alonso für Renault nach all den Querelen rund um den Betrug vor zwölf Monaten wieder für positive Schlagzeilen. siResultate Seite 14>

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