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FCB: Erneut spätes Tor

Der FC Basel hat in Bellinzona in der 91.Minute das 3:2-Siegtor erzielt. Luzern bezwang Aarau 4:2 und bleibt erster YB-Verfolger.

Basel zeigte in Bellinzona zwei Gesichter. In der ersten Halbzeit hatte das Team von Thorsten Fink alles problemlos im Griff und führte scheinbar sicher 2:0. Schon nach 6 Minuten traf Benjamin Huggel nach Vorlage von Marco Streller und mit einem schönen Volley zum 1:0. Danach dominierten die Basler die Partie. Kurz nach Ablauf der ersten halben Stunde erzielte Valentin Stocker das 2:0. Nach dem Seitenwechsel agierte der FCB aber viel zu passiv. Er lauerte nur noch auf den Konter und wurde prompt durch die Treffer von Alessandro Ciarrocchi (54.) und Yacine Hima (85.) bestraft. Dass die Reise nach Bellinzona für Basel doch noch ein gutes Ende nahm, lag wieder am Duo Streller/Huggel. Ersterer holte mit seinem Lauf Richtung gegnerisches Tor den Penalty heraus, der sein Nationalmannschaftskollege sicher verwertete (91.). Basel traf einmal mehr in den letzten Minuten und beendete damit eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg. Luzern effizienterAarau zeigte gegen Luzern Moral. Der Tabellenletzte machte bis in die 77.Minute einen 0:2-Rückstand wett. Sekunden vor der Pause verkürzte Sandro Burki nach einem Eckball zum 1:2, und in der 77.Minute verwertete Aco Stojkov einen selbst herausgeholten Penalty zum Ausgleich. In dieser starken Phase hätte Aarau sogar der Siegtreffer gelingen können, doch die eingewechselten Toni Lehtinen und Ivan Pejcic scheiterten an Luzerns Keeper David Zibung. Luzern agierte vor dem generischen Tor effizienter. In der 87.Minute schoss Nelson Ferreira, der bereits zum 1:0 getroffen hatte, das 3:2, und Cristian Ianu kam in der Nachspielzeit zu seinem fünften Saisontreffer. Nach diesem Sieg bleibt Luzern erster Verfolger der Young Boys. Torreiches Zürcher DerbyDas Publikum bekam im Letzigrund ein phasenweise spektakuläres Derby zwischen dem FCZ und GC zu sehen. Der Meister gewann 4:3. Sieben Tore in einem Meisterschaftsderby gabs letztmals 1977 zu beklatschen. Damals fertigte GC den Rivalen 7:2 ab. Die Glanzzeit der Hoppers liegt allerdings Jahre zurück. Stattdessen droht der Absturz ans Ende der Tabelle. Der finanziell klamme Verein ist nun definitiv auch im sportlichen Bereich in Not geraten. siTelegramme/Tabelle Seite 14>

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