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«Die Arbeit verrichten»

Unterseen-Interlaken hat das zweite Playoff-Viertelfinalspiel in Aarau verloren. Erst im letzten Drittel erfolgte eine Reaktion.

Mit 2:3 verlor Unterseen-Interlaken am Dienstag das zweite Playoff-Viertelfinalspiel gegen Aarau. Als einziger der vier Erstklassierten nach der Masterround müssen die Oberländer sicher zu einem weiteren Auswärtsspiel in der Best-of-5-Serie antreten. «Unser Problem ist klar. In Auswärtsspielen unter der Woche können wir unser Leistungsvermögen nicht abrufen. Dies ist schon die ganze Saison so», sagt Trainer Reto Gertschen. «Es reicht nicht, wenn wir 20 Minuten lang gutes Eishockey spielen. Im letzten Drittel in Aarau betrug das Schussverhältnis 22:2. Zuvor waren wir nicht richtig bereit.» Unterseen verkürzte im letzten Spielabschnitt von 0:3 auf 2:3, zur Wende reichte es aber nicht mehr.In Panik verfällt Gertschen aber nicht. «Wir müssen jedoch arbeiten. Wenn wir unsere Arbeit verrichten, dann gewinnen wir gegen Aarau.» Der 42-Jährige nimmt seine Leistungsträger in die Pflicht. «Wir haben Akteure im Team, die eine Leaderrolle übernehmen können und müssen. Sie nehmen diese aber nur in ungenügendem Ausmass wahr. Es braucht zudem mehr Engagement und mehr Cleverness.» In den Halbfinals würde Unterseen-Interlaken wahrscheinlich auf Napf treffen. Die Huttwiler liegen in ihrer Viertelfinalserie gegen Burgdorf mit 2:0-Siegen in Führung und können bereits morgen Samstag in die Halbfinals einziehen. Diese Chance besitzen auch Wiki-Münsingen (gegen Adelboden) und Lyss (gegen Zuchwil Regio). Für die Solothurner, Amateurmeister der Jahre 2007 und 2008, könnte die Saison morgen bereits zu Ende sein.Reto Pfister>

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