Zum Hauptinhalt springen

Velovignette soll bleiben

Versicherung Geht es nach der ständerätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen, wird die Velovignette nicht abgeschafft. Der Grund: Sie sei verursachergerecht und schütze Private ohne Haftpflichtversicherung vor einer Versicherungslücke. Mit fünf zu drei Stimmen bei zwei Enthaltungen lehnte die Kommission eine parlamentarische Initiative von Philippe Stähelin ab. Der Thurgauer CVP-Ständerat hatte die Velovignette als «alten Zopf» bezeichnet. Stähelin begründet sein Anliegen damit, dass die Velovignette hohen administrativen Aufwand erfordere und von der Polizei im Alltag kaum mehr kontrolliert werde. Die Kommission befürchtet jedoch, dass Private ohne Haftpflichtversicherung – und diese stammten sehr oft aus sozial wenig begüterten Kreisen – in eine Versicherungslücke fielen. Zudem sei die Regelung verursachergerecht. (sda)>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch