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Pharma in der Pflicht

Preisüberwacher Stefan Meierhans will die Pharmaindustrie in die Pflicht nehmen. Das Parlament hat für die Branche eine Ausnahme geschaffen: Parallelimporte patentgeschützter Medikamente bleiben verboten. Als Ausgleich zu diesem Wettbewerbsschutz müsse sich die Pharma aber eine «strenge Regulierung» gefallen lassen. Meierhans fordert, dass der für die Preisfestsetzung geltende Länderkorb mit Tiefpreisländern ergänzt wird. Die Pharmaindustrie hat dies bislang abgelehnt. Hingegen sträubt sie sich nicht mehr dagegen, die Arzneimittelpreise alle drei Jahre zu überprüfen – eine weitere Forderung von Meierhans. Das Parlament hatte dies in eine Vorlage aufgenommen, die dann aus anderen Gründen scheiterte. Für solche Reformen würde auch ein Bundesratsbeschluss reichen. Meierhans ortet beim zuständigen Gesundheitsminister Couchepin «Wille und Motivation». (for)>

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