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Chronik des Cisalpino-Debakels

Die Probleme mit den neuen Zügen der Cisalpino, einer Tochtergesellschaft der SBB und der Trenitalia, sind nur die jüngste Episode in einer Serie von Debakeln. Bereits die bestehenden Neigezüge vom Typ ETR 470 aus den Neunzigerjahren sorgen wegen Pannen seit Jahren für Ärger. Die unzuverlässigen Züge führten oft zu Verspätungen und Ausfällen. Im Lötschberg-Basistunnel mussten wegen Pannen gar zweimal die Passagiere evakuiert werden. Cisalpino zog darauf einen Teil der ETR 470 aus dem Verkehr, um sie zu sanieren – und wartet die Züge vermehrt in der Schweiz. Passagiere müssen teils aber in Lugano und Domodossola umsteigen. Wie die private Statistik «Cessoalpino» zeigt, sind Verspätungen am Gotthard noch immer an der Tagesordnung, im Verkehr von Bern durch den Lötschberg-Basistunnel hat sich die Lage entspannt. Ein Problem ist offenbar die zu knappe Wendezeit in Zürich, womit sich Verspätungen auf andere Züge auswirken. Obwohl die Erfahrungen mit den bisherigen Zügen miserabel waren, erhielt der gleiche Konzern den Zuschlag für die neuen Cisalpinos, der bereits die bisherigen geliefert hatte. (tga) >

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