Zum Hauptinhalt springen

Besorgt über neue OP-Techniken

Patientenschutz Die Stiftung SPO Patientenschutz hat sich besorgt über angeblich neue experimentelle Operationsmethoden geäussert. So sollen Chirurgen laut Medienberichten Blinddarm und Gallenblase über natürliche Körperöffnungen wie Mund und Vagina entfernen, schreibt die Stiftung. Entsprechende Versuche mit diesen experimentellen Operationsmethoden würden bereits laufen. Offenbar müssten in Deutschland alle derartigen Eingriffe in ein Register eingetragen werden. Laut SPO fehlt in der Schweiz ein solches Register respektive eine Meldepflicht für ein völlig neues chirurgisches Vorgehen im experimentellen Stadium. Laut Daniel Candinas, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Viszeralchirurgie und Chefchirurg am Berner Inselspital, ist heute noch nicht bekannt, wie gut die inneren Zugänge durch Magenwand oder Darm wieder korrekt verwachsen. Die SPO fordert deshalb für die Patientensicherheit eine Meldepflicht mit Registereintrag bei experimenteller Chirurgie. Für eine schriftliche rechtsgültige Einwilligung der Patienten sei der Hinweis auf nichtetablierte Verfahren mit entsprechenden Unsicherheiten zwingend. (ap)>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch