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Absage ans Bausparen

Wohneigentum Der Bundesrat will kein neues Instrument zur steuerlichen Wohneigentumsförderung. Nach dem Grundsatzentscheid im Februar empfiehlt er jetzt dem Parlament, die beiden Volksinitiativen zum Bausparen ohne Gegenvorschlag abzulehnen.In seiner Botschaft verweist der Bundesrat darauf, dass bereits Mittel aus der beruflichen und der privaten Vorsorge zur Finanzierung von Wohneigentum eingesetzt werden können. Zudem bleibe die Wirkung des steuerlich privilegierten Bausparens bescheiden. Es würde nur einem kleinen Teil der sogenannten Schwellenhaushalte mit einem Bruttoeinkommen zwischen 60000 und 100000 Franken ermöglichen, Wohneigentum zu erwerben. Vom Bausparen würden vor allem Haushalte mit höheren Einkommen Gebrauch machen, die ohnehin genug Geld hätten, um Wohneigentum zu kaufen. Der Bundesrat erwartet überdies volkswirtschaftlich negative Wachstumseffekte. So erhöhe die Wohneigentumsförderung die Nachfrage nach Wohnraum zulasten anderer Konsumgüter und führe dadurch zu höheren Haus- beziehungsweise Bodenpreisen. Die für das Bausparen eingesetzten Mittel könnten für wachstumswirksamere Zwecke verwendet werden. (ap)>

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