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«Wilde Spekulationen»

Weniger Geschwätz wäre besser«Bund» vom 10. JuliDer Artikel bringt es genau auf den Punkt. Das beständige Geschwätz und die Spekulationen über Vergleiche und darüber, was mit der UBS passieren könnte, schwächt einerseits die Position der Bank und andererseits bereitet es – wie Herr Schöchli korrekt bemerkt – so etwas wie den Boden der Akzeptanz vor für unsinnige Zahlungen. «Yes, we can pay», wie es ein Journalist in der NZZ so schön und unpassend formuliert.Nur sollte sich auch der «Bund» selber daran halten. Weder das gleich anschliessende Interview mit Herrn Jagmeti noch das, was in den letzten Tagen und Wochen im «Bund» geschrieben wurde, passt zu dieser Selbsterkenntnis. Keine wirklichen InformationenDas inflationäre Spekulieren von Möchtegern-Experten und Journalisten in allen Medien geht mir ganz offen gesagt schon lange auf den Wecker. Umso mehr, dass damit keine wirklichen Informationen vermittelt werden. Was sind das für eigentlich für 52000 Kunden hinter diesen Kontodaten? Warum will die IRS ausgerechnet genau diese 52000 Kontodaten von der UBS, warum nicht 60000 oder schlichtweg alle diese Daten? Was genau steht eigentlich im bestehenden DBA zwischen der USA und der Schweiz zu solchen Datenlieferungen?Mich interessieren viel mehr solche Fragen, bei denen es um die Fakten geht, als wilde Spekulationen. Ich finde diese Informationen kaum oder gar nicht in der Schweizer Presse.Martin WaeberBern>

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