Zum Hauptinhalt springen

Wertschöpfung

Die Agonie des Autofriedhofs,«Bund» vom 28. MärzDie Verfügung von 2004 sieht weit mehr vor, als eine Räumung des Geländes. Es handelt sich um eine Wiederherstellungsverfügung, die eine Sanierung verlangt. Der Förderverein holte dazu die nötigen Informationen ein, daher der genannte Betrag von zirka 2 Millionen Franken. Der Aufwand hängt massgeblich davon ab, wie weit (resp. wie tief) die Sanierungen vorgenommen werden müssen, so weit meine Informationen. Zum möglichen Erlös der Wracks auf dem Altmetallmarkt, gebe ich zu Bedenken, dass auch diese Börse Schwankungen unterworfen ist. Ausserdem bezweifle ich, dass die rund 500 Wagen vollständig als Altmetall genutzt werden können: Ein Grossteil steckt bis zur Achse im Erdreich und/oder ist mit Gehölz verwachsen. Ich gehe davon aus, dass beim Kraftakt der Entfernung der Wracks, viele «zerbrösmelen» werden.Wenn ich an den möglichen Nutzen denke, der eine zeitlich begrenzte Erhaltung des historischen Ortes hätte bringen können . . . Erkenntnisse für die Forschung in den Bereichen Konservierung, Umweltschutz, Geschichte der Autoverwertung in der Schweiz, Einnahmen, um die Umsetzung der Verfügung finanziell mitzutragen, touristische Wertschöpfung, glaube ich dass Kanton und Gemeinde ihre Unnachgiebigkeit bereuen könnten. Der Vorschlag der Gemeinde hätte die oben genannten Wertschöpfungen nicht erlaubt. Die Skandinavier sind hier einmal mehr weitsichtiger als die Schweizer: In Schweden wird der historische Autofriedhof Kirkö Mosse von Gemeinde, Staat und Museen gemeinsam zeitlich begrenzt geführt.Barbara Richiger,KaufdorfMitglied Förderverein Histori-scher Autofriedhof Gürbetal>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch