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Was wenn der Bonus fehlt?

Arbeit und AHV dank Boni Wenn dem Banker der Bonus fehlt, fehlt dieses Geld auch unser Wirtschaft. Der Banker kauft mit seinem Bonus im In- und Ausland Güter, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Diese Güter müssen wiederum durch das Volk bereitgestellt werden. Es braucht viel Arbeit, um teure Autos, Luxuswohnungen, Ferien und extravagante Verbrauchsgüter anzubieten. Fehlt dem Banker der hohe Bonus, fehlt dieses Geld dem ganzen Volk in Form von fehlenden hohen Aufträgen und dem Staat in Form von fehlenden Steuern und noch grösseren Löchern in der AHV.Die Schweiz ist heute was sie ist dank den extrem hohen Verdiensten der Banker und der höchst fleissigen Privatwirtschaft, die den Bankern die Boni wieder abnimmt für die Bedürfnisbefriedigung. Darum finde ich es sehr gefährlich, die Boni so zu verachten, denn diese sind der Motor für die Privatwirtschaft. Übrigens brauchen die Reichen die AHV nicht, aber die AHV braucht die Reichen, die Boni ausbezahlt bekommen.Thomas Bulk,ZuzwilEinzahlungsscheine statt BoniEin Bonus ist nach landläufigem Verständnis eine zusätzliche Lohnzahlung im Erfolgsfall. Nach dem enormen Misserfolg der UBS steht keinem Mitarbeiter ein Bonus zu, eigentlich müssten Einzahlungsscheine verteilt werden! Das Mitleid mit den Mitarbeitern, die dennoch gute Arbeit geleistet haben, ist fehl am Platz, haben diese in guten Zeiten von den Beiträgen der Investmentbanker zum Ergebnis profitiert. Zudem trägt jeder Angestellte das soziale Risiko, den falschen Arbeitgeber gewählt zu haben.Dass beim staatlichen Rettungspaket nicht darauf bestanden wurde, gerade bei den Entlöhnungen Einfluss zu nehmen, solange Staatsmittel beansprucht werden, ist ein grober Mangel ebenso wie die Tatsache, dass Finma-Präsident Haltiner als ehemaliger Generaldirektor der UBS bei diesem Geschäft nicht als befangene Person in den Ausstand treten muss. Hans Egger,Worb>

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