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Unmut in Schönbühl

Nur die Spitze des Fehlerberges Die im Bericht erwähnten Mängel im umgebauten Solbad Schönbühl sind nur ein Teil der Komforteinbussen und Verschlechterungen, die beim Umbau verursacht worden sind. So wurden die beliebten Grossföhne an der Wand weder der heutigen Zeit angepasst noch überhaupt wieder angebracht. Aus welchen Gründen die Fussdusche gegen Fusspilz weg musste, weiss ich nicht. Auf meine Anfrage, weshalb die Badkleidwringe nicht mehr vorhanden sei, meldete man mir, dass sie aus hygienischen Gründen völlig unhaltbar sei. Warum eine (ordnungsgemäss gewartete) Schwinge plötzlich derart gefährlich sein soll, kann ich nicht verstehen. Eher unhygienisch sind wohl die an den neuerdings aus dem Wasser ragenden Bauteilen sich ablagernden Kosmetika und Fette, die beim früheren System der «überlaufenden Becken» direkt in die Aufbereitung gelangten. Und wozu die neuen, betonierten «Unterwasserwürfel» gut sein sollen, weiss ich auch noch nicht. Der gröbste Schnitzer des Umbaus (die «Kasernendusche») wird zum Glück bald eliminiert. Walter Schenker, ZollikofenViele Neuerungen sind schlecht Als langjähriger, regelmässiger Benutzer des Solbads stelle ich fest: Viele Neuerungen sind eigentliche Verschlechterungen. Dazu kommt, dass die Abopreise gegenüber den Einzeleintritten verhältnismässig stärker angehoben wurden. Früher war das Solbad ein Therapiebad mit schätzungsweise dreissig Massagedüsen auf unterschiedlicher Höhe, die immer sehr stark frequentiert wurden. Heute gibt es noch rund deren zehn; dafür sind sie schlecht platziert. Wozu dienen die grossen, gekachelten Unterwassersockel im Aussenbassin? Warum wurden Wäscheschleuder und die an der Wand fixierten Haartrockner entfernt? Schade!Ernst Ruchti, SchnottwilOhnmacht nach SturzEigentlich wollte ich meinen Sturz im Solbad auf sich beruhen lassen, aber ich fühle mich jetzt, nach diesem Artikel, verpflichtet, von meinen Erfahrungen zu berichten, um vielleicht Schlimmeres zu verhindern. Auch ich bin ausgerutscht . . . und wie! Ich bin mit voller Wucht gegen eine rechteckige, scharfe Plattenkante, die nicht sichtbar unter der Wasseroberfläche liegt, mit meiner operierten Hüfte aufgeprallt. Bei den Lichtreflexen in der Nacht ist das nicht sichtbar! Später habe ich dann von aussen gesehen, dass die ursprünglichen Beckenkanten von rund auf eckig gewechselt worden sind – unverständlich! Ein stechender Schmerz und eine kurze Ohnmacht waren die Folge. Meiner Partnerin habe ich zu verdanken, sofort aus dem Wasser gezogen worden zu sein. Die Hilfe seitens des Solbads liess, gelinde gesagt, sehr zu wünschen übrig.Michael Göll, Worb>

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