Zum Hauptinhalt springen

Unmündige im Grossen Rat

Überraschendes Ja zu Stimmrechtsalter 16, «Bund» 31. MärzIch bin hocherfreut über das Resultat der ersten Lesung des Grossen Rates. Zwar war dieses knapp, aber immerhin. Falls die Herabsetzung des Stimm- und Wahlrechtsalters auch noch die Hürden der zweiten Lesung und der Volksabstimmung nimmt, hoffe ich, die Jungen machen dann von ihren Rechten auch rege Gebrauch. Sie können dann die Politik und unseren Kanton massgeblich mitgestalten. Sie sind es, die hoffentlich noch lange hier leben und arbeiten. Damit sollen sie mitbestimmen können. Das Ganze dürfte sicher Motivation sein, dass die über 16-Jährigen vermehrt die Geschicke dieses Kantons mitbestimmen helfen. Und wir «Älteren» müssen uns mit den Anliegen der Jungen und ganz Jungen auseinandersetzen, was uns bestimmt nicht schadet.Jürg Tüscher, BernEntscheid beim Kaffee,«Bund» vom 1. AprilDie Vorlage wurde dank dem eigenständigen Verhalten von einigen bürgerlichen Grossrätinnen und Grossräten angenommen, die für die Vorlage gestimmt oder sich der Stimme enthalten haben, obwohl sie von der Gegenseite eingebracht worden war. Wir werden es euch bei den Grossratswahlen in einem Jahr danken! Das sonst übliche Blockverhalten verstehe ich immer weniger, umso mehr, als viele Abstimmungen wenig mit Parteimeinungen zu tun haben. Ich erwarte, dass Grossräte sachpolitisch abstimmen und nicht nach Fraktion. Wir haben doch mündige Leute ins Parlament gewählt und nicht Hampelmänner und -frauen!Jörg Rüetschi, Hinterkappelen>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch