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Stolzer Auftritt

Kann die Schweizer Politik aus Fehlern lernen? Die Geschehnisse rund um das Bankgeheimnis, die UBS und Libyen haben aufgezeigt, dass es an der Zeit ist, die Regierungsstrukturen der Eidgenossenschaft in Richtung mehr zentraler Führung umzugestalten. Mit genügend Erfahrung und den notwendigen Handlungskompetenzen ausgestattet, ist ein angemessen stolzer Auftritt der Schweiz in der Welt besser möglich. Ich möchte deshalb vorschlagen, den Bundespräsidenten künftig mit Führungskompetenzen betreffend der gesamten Aussenwirkung der Schweiz auszustatten, für eine Legislatur zu wählen und ihm das Aussendepartement zu übertragen.Egal welche Wendung die Geschichte mit Libyen nun nimmt, es scheint mir unfair, Bundespräsident Hans-Rudolf Merz seine wagemutige Tat in der Art der Boulevardmedien aufzurechnen. Immerhin hat er in der Not Charakter gezeigt. Im Sinne von «Gouverner, c’est prévoir» ist es zudem höchste Zeit, sich vom Erdöl unabhängig zu machen. Dies sollte nun von der Führung dieses Landes mit Nachdruck bei der Energieversorgung gefordert und die diesbezügliche Innovation der Wirtschaft gefördert werden.Stefan Neuenschwander, Lätti>

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