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Solidarität mit Fussballfans

Allgemeinheit bezahlt Spass einer Minderheit«Bund» vom 17. AprilDonnerstag, der 16. April, 23 Uhr – sicher die Hälfte aller Fussballanhänger in der Schweiz freuen sich über den Sieg von YB über Basel im Cup-Halbfinal. Am Freitag, dem 17. April wird die Leistung der Gelb-Schwarzen in der gesamten Schweizer Presse sehr gewürdigt. Statt sich ausschliesslich über den Einzug in den Schweizer Cupfinal zu freuen, wärmt der «Bund» ein altes Thema just an diesem Tag wieder auf. Es ist nun hinlänglich bekannt, dass Massenveranstaltungen ein mehr oder weniger grosses Sicherheitsrisiko darstellen, dem mit einem entsprechenden Kontingent an Sicherheitsleuten begegnet werden muss. Innerhalb des Stadions waren schätzungsweise auch rund 300 Personen im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf des Spieles zu sorgen. Unsere Gesellschaft ist auf Solidarität ausgerichtet, das finde ich richtig. Ungewollt oder freiwillig wird auf Angebote verzichtet, die der Staat erbringt und die von den Steuerzahlenden finanziert werden. So helfen Autofahrer den öffentlichen Verkehr zu bezahlen wie kinderlose Steuerzahler sich an der Volksschulfinanzierung beteiligen. Die Aufzählung über die «Solidaritätsfinanzierung» würde ellenlang. Die Thematik wird stark polemisiert, man sucht die Sensation. Also freuen wir uns am Teilerfolg unseres YB und auf den Cupfinal! Selbstverständlich werden auch dort wieder Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sein.Heinz NievergeltBätterkinden>

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