Zum Hauptinhalt springen

Religion gehört nicht in staatliche Schulen

Gottlose Schulen und christliche ElternLeserbriefe im «Bund» vom 9.Dez.Einige Leserbriefschreiber fanden, Schulen seien gegenüber der Religion, vor allem gegenüber der christlichen, zu wenig tolerant. Religiöser Unterricht gehört aber nicht in staatliche Schulen. Für religiöse Erziehung sind Eltern und Kirchen zuständig.Andererseits haben Kinder Rechte. Sie sind weder der Besitz ihrer Eltern, noch sind sie der Besitz der Kirchen. Sie haben ein Recht auf objektive Informationen über verschiedene Religionen und ihre Geschichte, über nichtreligiöse Weltanschauungen, über Sexualität, Schwangerschaftsverhütung und Schwangerschaftsabbruch. Sie haben ein Recht, mit ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zusammen Sport zu treiben, zu schwimmen, in Schullager zu gehen. Daher darf es weder für muslimische noch für Kinder aus christlich-konservativen Kreisen in dieser Beziehung Dispensationen geben.In öffentlichen Schulen ist auch kein Platz für religiöse Symbole, weder für Kruzifixe noch für andere. Und im säkularen Staat sind an der obligatorischen Volksschule auch keine religiösen Kleidungsstücke wie Kopftücher oder gar Burkas zu dulden. In diesem Sinne sollen Schulen «gottlos» sein.Anne-Marie Rey, Zollikofen>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch