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Personenfreizügigkeit: Rassistische Kampagne

«Kernobst ohne Kernaussage» «Bund» vom 8. Januar Nein zur Personenfreizügigkeit mit Bulgarien und Rumänien, weil «Nein zur freien Einwanderung von Kriminellen» – das fordert die Junge SVP. Als ich das Plakat im «Bund» sah, konnte ich es fast nicht fassen. Dass diese, in meinen Augen massivst rassistische Publikation überhaupt erlaubt ist, finde ich schlimm, und es macht mich wütend. Wie kommen junge Menschen meines Alters dazu, solche Urteile zu fällen? In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich, wenn Menschen mit einer bestimmten Nationalität einfach so zu einer Art «schweizerischen Achse des Bösen» erklärt werden dürfen, in der das Volk mit falschen und übertriebenen Argumenten angesprochen wird? Und viele Leute glauben das auch noch – vor allem in einer Zeit der Unsicherheit. Ich frage mich, ob ein sachpolitisches Thema, das unsere Aussenpolitik massgeblich beeinflusst, so propagiert werden darf. Und wo bleibt die Achtung vor Menschen? Wofür gibt es in der Schweiz Anti-Rassismus-Gesetze?Céline DillmannThun>

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