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Noch vor Stellenantritt entlassen

«Maulkorb für Daniel Vasella»«Bund» vom 6. FebruarLiebe compatriotes aus Basel und Luzern, keine Schnitzelbank bitte, die Pointe ist schon gegeben! Was Daniel Vasella verdient, wissen wir nun alle schon, ob wir es wissen wollten oder nicht. Was die Medikamente seiner Firma kosten, haben viele von uns am eigenen Leib erfahren. Darum geht es jetzt nicht. Auch nicht darum, dass Daniel Vasella droht, bei weiterer Kritik «seinen» Firmensitz ins Ausland zu verlagern. Erstaunlich ist, dass ein anderer grosser Mensch, ja Stellvertreter des Höchsten, ihn wohl für all diese Verdienste an sein Radio beruft. Ob er wohl über die wunderhafte Geldvermehrung sprechen sollte, analog dem Brotwunder Jesu am See Genezareth? Damals reichten wenige Brote für alle anwesenden Menschen, und es blieben erst noch Reste. Wir würden die Reste auch gerne den höheren Menschen überlassen, wenn das Geldwunder für alle andern ausreichen würde.Die Pointe aber, auf die wohl kein noch so kreativer Kabarettist gekommen wäre, ist der Rückzieher des Stellvertreter-Radios mit der Begründung, dass Vasellas Firma ein «Medikament» vertreibe, das in der andern Firma nicht tolerierbar ist. Der Preis spielt dabei keine Rolle. Anne-Marie WindischSolothurn>

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