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Name Progr ein «Sprachfehler»

Bravo für den Leserbrief von Herrn Werner Weber. Auch ich ging in Proger in die Schule (1957–1961). So war der Ausdruck stadtweit im Gebrauch, niemals Progr.Zu der Zeit trugen etliche von uns noch den Prögeler-Tschäppu (nicht Prögler).Apropos «Tschäppu»: Herr Stadtpräsident Tschäppät als Akademiker hat wohl auch Proger und Gymer in Bern besucht, er hätte also den Fehler schon längstens bemerken müssen.Erich Blumr (excusez Blumer)BernDie kritischen Ausführungen bezüglich der verunglückten Bezeichnung des altehrwürdigen Proger als «Progr» kann ich voll und ganz unterstützen. Wer immer diesen amputierten Namen kreiert hat, versteht entweder nichts vom Berndeutschen oder hat nie das Progymnasium besucht (oder beides). Genauso falsch wie das unsägliche ä für das unbetonte e (liebä Peschä, Progär usw.) ist es, wenn das e überhaupt weggelassen wird, wie dies Herr Weber mit seinen Beispielen sehr anschaulich darstellt. Einzige Ausnahme ist der legendäre «Bund»-Verkäufer, der älteren Passantinnen und Passanten mit seinem markanten «drrrrr Bund» immer noch nachhaltig in Erinnerung ist und den Buchstaben e bewusst verschluckte. Sonst heisst es aber auch im geschriebenen Berndeutsch «der Bund», «Gymer», «Semer» und eben auch «Proger». Die Künstlerinnen und Künstler des Gebäudes am Waisenhausplatz sind herzlich eingeladen, den Sprachfehler zur Kenntnis zu nehmen und tatkräftig für eine Korrektur zu sorgen.Ralph Hofer, GümligenDanke, dass Sie sich mit dem «Gugusnamen» Progr aufhalten. Mich nervt der schon lange. Ich kenne vielleicht den Grund für diese Kreation: Irgendein Grafikbüro hat vor einiger Zeit den bildlich lustigen prOgr (oder ähnlich) in die Welt gesetzt, wobei das O vielleicht sogar noch farbig war. Dass man so etwas nicht einfach in Druck- oder Handschrift übernehmen kann, hätte aber jedem Kind einfallen sollen. Tat es leider nicht . . .Monika Thommen, Bern>

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