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Messbarer Musikgeschmack

Ein klassisches Nebeneinander,«Bund» vom 7. JuliDa hat sich der «Bund»-Redaktor also aufgemacht, um uns die gute von der schlechten Musik unterscheiden zu lehren! Er tut dies in einer höchst dramaturgischen Sprache, deren turbulenter Gebrauch von semantisch nicht immer adäquaten Adjektiven, Substantiven, ja selbst Neologismen uns immer wieder amüsiert.Doch dürfen wir Leser – immerhin sind wir die Brötchengeber – wohl ein wenig mehr musikalischen Sachverstand erwarten.Schade, dass Sie im Konzert von Herbie Hancock und Lang Lang in Montreux die Jazzelemente nicht mitbekommen haben! Schade, dass Sie Unwahrheiten verbreiten (es wurde nicht nur nach Noten gespielt; das Publikum hatte offensichtlich viel Freude bis zum Konzertende, ausserdem gab es Standing Ovations)! Schade, dass Sie sich in dieser Kritik nicht in Ihrer üblichen lustig-locker-saloppen Art ausdrücken konnten, sondern in hohem Masse despektierlich! Schade, dass Sie die Essenz dieses schönen musikalischen Zusammenspiels nicht gehört/verstanden haben!Ganz offensichtlich waren Sie mit diesem Konzert ein wenig überfordert, erfordert es doch auch Kenntnisse und Grundlagen, in denen Sie wohl nicht so bewandert sind.Nicht so schlimm, man kann ja nicht alles wissen. Aber man sollte doch wenigstens wissen, wo man nicht mitreden kann. In diesem Sinne: «Schuster, bleib bei deinen Leisten!»Elke P. SchmidtHerrenschwanden>

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