Zum Hauptinhalt springen

Ein lustvolles Freudenfest

Sexualität muss man lernen«Bund» vom 16. AprilMit Interesse und Freude habe ich das Interview mit Elke Krause, Oberärztin der sexualmedizinischen Sprechstunde des Inselspitals, gelesen. Ich bin froh, zu vernehmen, dass es für dieses grosse Thema auch eine offizielle Anlaufstelle mit verständnisvollen Ansprechpartnerinnen gibt. Seit der Enttabuisierung und scheinbaren Befreiung der Sexualität Ende der Sechzigerjahre geben alle vor, darüber bestens Bescheid zu wissen. Filme und Zeitschriften gaukeln uns Potenz und Orgasmen ohne Ende vor, die Realität ist jedoch eine andere. Wirkliche Gespräche über die eigenen sexuellen Nöte finden selten statt, das Tabu ist fast noch grösser geworden. Täglich erlebe ich in meiner Praxis, wie viele sexuelle Mythen bestehen und was für Druck, Kummer, Nöte, Missverständnisse, Kränkungen und Grobheiten in der täglichen Sexualität vorherrschen.Dabei könnte unsere Sexualität ein lustvolles Freudenfest sein, die Verbindung zweier Herzen über den Körper. Ich danke den zwei Frauen für das schöne Interview.Santoshi MartiBern>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch