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Schiffbau soll verkauft werden

Zürich Die Zürcher Schauspielhaus AG soll den Schiffbau an eine unabhängige Gesellschaft verkaufen. Dies schlagen der Stadtrat und der Verwaltungsrat vor. Die bedeutende Kulturstätte ist seit ihrer Eröffnung im Herbst 2000 ein Sorgenkind der Schauspielhaus Zürich AG. Die finanzielle Tragbarkeit des Schiffbaus für das Schauspielhaus als einzige Trägerin sei kritisch, sagte Verwaltungsrats-Präsident Bruno Bonati. So müsste das Schauspielhaus jährlich für den Gebäudekomplex in Zürich West mehr Abschreibungen machen als es kann. Auch fielen immer wieder nicht vorgesehene Unterhaltskosten an, die das Budget stark belasten. Zudem ist kaum Eigenkapital vorhanden. Diese Situation müsse nun bereinigt und bis zum Antritt der neuen Intendantin Barbara Frey im September eine Lösung gefunden werden, sagte Stadtpräsident Elmar Ledergerber. Die Stadt Zürich prüfte vier Varianten für eine künftige Trägerschaft des Schiffbaus. Der Status quo ist nach Ansicht des Stadtrates die schlechteste Lösung. Aber auch der Kauf des Schiffbaus durch die Stadt steht zum heutigen Zeitpunkt nicht zur Diskussion. Zürich habe keine Mittel für eine Investition von 52 Millionen Franken, sagte Finanzvorstand Martin Vollenwyder. Auch auf die «Sale and lease back»-Variante will der Stadtrat verzichten. Dabei würden die Risiken der Liegenschaft beim Schauspielhaus bleiben. Bleibt die Variante «Verkauf an Tochtergesellschaft, Dritte oder Stiftung». Der Finanzvorstand bevorzugt den Verkauf an eine wirtschaftlich unabhängige Trägerschaft. Die Stadt soll 51 Prozent der Gesellschaft besitzen. (sda)>

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