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Pereira wechselt nach Salzburg

Alexander Pereira verlässt das Zürcher Opernhaus. Der gebürtige Wiener wird ab 2011 die Salzburger Festspiele leiten und Jürgen Flimm ablösen, der bereits nächstes Jahr nach Berlin wechselt.

Gestern Abend ist der der 61-jährige Alexander Pereira zum neuen Intendanten der Salzburger Festspiele gewählt worden. Überraschend schnell hat sich das Salzburger Festspiel-Kuratorium für Pereira entschieden. Dieser setzte sich gegen seine beiden Konkurrenten, den 52-jährigen Pierre Audi und den 56-jährigen Stephane Lissner, durch.Der langjährige und erfolgreiche Direktor des Zürcher Opernhauses wird die Nachfolge von Jürgen Flimm antreten, der bereits nächstes Jahr die Leitung der Berliner Staatsoper Unter den Linden übernehmen möchte. Bei der Entscheidung zugunsten des ältesten Kandidaten spielten offensichtlich wirtschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle. Die Vorsitzende des Kuratoriums, Wilhelmine Goldmann, sagte, Pereira sei «in der schwierigen Wirtschaftslage ein stabilisierender Faktor, ein Garant für eine sichere Fahrt durch unsichere Zeiten». Rückkehr in die Heimat Die Kuratoriums-Chefin lobte ihn als «Vollprofi mit jahrelanger Erfahrung in Oper, Theater und Konzert». Alexander Pereira, ein gebürtiger Wiener, zeigte sich über seine Wahl «sehr glücklich». «Es ist ein unwahrscheinlich schönes Geschenk, wieder einen Platz in der Heimat zu haben», sagte er. Er habe sicher einen Heimvorteil gehabt, räumte er weiter ein: «Ich komme aus einer kosmopolitischen Welt, habe meinen Ursprung trotzdem in Österreich.» «Ohne die Zürcher Oper wäre ich nicht da, wo ich sein werde.» Dennoch habe er das Verlassen seiner Heimat vor 18 Jahren als «schmerzlich empfunden». Einzelheiten offen Seinen neuen Posten in Salzburg will der erfahrene und erfolgreiche Musikmanager bereits im Oktober 2011 antreten. Pereiras Zürcher Vertrag läuft allerdings noch bis 2012. Vor wenigen Monaten erst hatte er zugesichert, bis dahin am Opernhaus zu bleiben, um eine reibungslose Amtsübergabe zu gewährleisten. Pereiras Nachfolger in Zürich, Andreas Homoki, der gegenwärtige Intendant der Komischen Oper Berlin, kann seine neue Stelle erst im Sommer 2012 antreten. Einzelheiten des Salzburger Vertrags sind gemäss Goldmann noch nicht ausgehandelt. (sda)>

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