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Knallbunte Hommage

Szenenbild aus «Monsters vs. Aliens». (zvg)
Szenenbild aus «Monsters vs. Aliens». (zvg)

Ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag wird die mädchenhafte Susan von geheimnisvollem Weltraumschleim getroffen und wächst im Eiltempo zur 15 Meter hohen «Gigantika» heran. Die Regierung verfrachtet sie in ein Gefängnis, wo bereits andere Kreaturen wie das irre Mutantengenie Dr. Kakerlake oder das hundert Meter grosse Larvenbaby Insektosaurus eingesperrt sind. Doch als ein ausserirdischer Roboter die Erde angreift, soll diese «Monstergang» die Welt vor der Zerstörung retten. So weit die Handlung von «Monsters vs. Aliens». Für Kinder gibt es lustige Ungeheuer und die nette Botschaft, dass auch «Andersartige» ein Recht auf Spass haben. Ältere Zuschauer können sich bei dieser knallbunten Hommage an einschlägige Filme der Fünfzigerjahre über zahlreiche Zitate amüsieren. Die Story bleibt allerdings so schlicht und vorhersehbar, dass das Interesse schnell erlahmt – vor allem, wenn man den Film in einer «herkömmlichen» Aufführung sieht. Bei der 3-D-Version ist es immerhin spannend, die aktuellen Fortschritte dieses Verfahrens zu erleben: Da ist man tatsächlich mittendrin im turbulenten Geschehen, Kino wird zur fast leiblich spürbaren Sensation. (jf)

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